Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt
Anna FuchsFußballturnier in Bergisch Gladbach setzt Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden in Bergisch Gladbach mit Fußballturnier für Toleranz
In Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem Fußballturnier zu Ende, das sich gegen Diskriminierung richtete. Neun Mannschaften traten beim "Kick gegen Rassismus" an, organisiert vom lokalen "Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt". Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" stand der Wettbewerb für Zusammenhalt und Inklusion in der Gesellschaft.
Das "Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt" in Bergisch Gladbach, 2024 gegründet, leitete die Initiative. Mit über 30 Partnerorganisationen setzt sich das Bündnis für eine offene und vielfältige Gesellschaft ein und stellt sich gegen Fremdenfeindlichkeit. Am Turnier nahmen Teams lokaler Gruppen teil, darunter zwei von der Abou-Bakr-Moschee/Islamischen Gemeinschaft sowie eines von der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüş (IGMG).
Gespielt wurde ohne Schiedsrichter – insgesamt 36 Partien fanden statt. Statt Pokale erhielten alle Mannschaften als symbolische Geste ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus". Sieger wurde die IGMG Bergisch Gladbach e.V., während Bürgermeister Marcel Kreutz die Finalspiele besuchte.
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus, die jährlich im März stattfinden, inspirierten in diesem Jahr bundesweit ähnliche Aktionen. So veranstaltete Mörfelden-Walldorf am 4. April ein interkulturelles Fußballturnier, während Rheda-Wiedenbrück am 28. März "Bewegt gegen Rassismus" organisierte. Beide Veranstaltungen unterstrichen die Kampagnenbotschaft von Einheit und Respekt.
Das Turnier in Bergisch Gladbach bildete den Abschluss der monatelangen Antidiskriminierungskampagne. Lokale Organisationen, das Bürgermeisteramt und die teilnehmenden Teams zeigten damit ihr Engagement für Vielfalt. Die symbolträchtigen Banner und die gemeinschaftlich ausgetragenen Spiele sendeten eine klare Botschaft: Die Stadt positioniert sich entschlossen gegen Rassismus.






