20 April 2026, 00:14

Friedliche Kundgebungen in Hamm: Rechte und linke Demonstranten auf getrennten Wegen

Eine große Gruppe von Menschen marschiert bei einer Demonstration auf einer Straße in Washington, D.C. am 21. Januar 2020, einige halten Schilder und fahren Fahrräder, mit Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Friedliche Kundgebungen in Hamm: Rechte und linke Demonstranten auf getrennten Wegen

Zwei gegensätzliche Kundgebungen in Hamm am Samstag, den 7. Juni

Im Bahnhofsviertel von Hamm fanden am vergangenen Samstag zwei entgegengesetzte Demonstrationen statt. Die Polizei begleitete beide Versammlungen, die auf unterschiedlichen Routen verliefen, aber durchgehend friedlich blieben. Durch die Veranstaltungen kam es zu geringfügigen Verkehrsbehinderungen.

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Die erste Kundgebung startete am Willy-Brandt-Platz, wo sich etwa 30 rechtsextreme Aktivisten unter dem Motto "Grenzen schützen – gegen illegale Migration" versammelten. Ihr Marsch führte sie entlang der Neuen Bahnhofstraße, vorbei an Am Stadtbad, zurück zum Vorplatz des Bahnhofs. Die Gruppe löste sich um 15:35 Uhr auf.

In unmittelbarer Nähe bildete sich spontan eine Gegenkundgebung unter dem Banner "Das Ruhrgebiet bleibt nazifrei". Rund 25 linke Aktivisten schlossen sich dieser Demonstration an und folgten einer ähnlichen Route wie die rechtsextreme Gruppe. Ihre Veranstaltung endete kurz darauf, um 15:50 Uhr, ohne Zwischenfälle.

Die Polizei war mit sichtbarem Aufgebot vor Ort, um für Ordnung zu sorgen. Obwohl es zu keinen Auseinandersetzungen kam, führten die Versammlungen zu kurzen Verkehrsbehinderungen im Umfeld. Beide Kundgebungen endeten ohne Konfrontationen oder Festnahmen. Die rechtsextreme Demonstration und die Gegenproteste wurden innerhalb weniger Minuten beendet. Die Behörden bestätigten, dass es nach Abschluss der Veranstaltungen zu keinen weiteren Störungen kam.

Quelle