05 February 2026, 22:05

Frau greift Polizisten am Gelsenkirchener Hauptbahnhof an – und fliegt raus

Eine Gruppe von Polizisten in Helmen und Schutzwesten steht auf einer Straße in Hong Kong, mit Bäumen, Gebäuden und einem klaren Himmel im Hintergrund.

Frau greift Polizisten am Gelsenkirchener Hauptbahnhof an – und fliegt raus

Auseinandersetzung am Gelsenkirchener Hauptbahnhof: Frau nach Angriff auf Bundespolizisten mit Platzverweis belegt

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Ein Vorfall am Gelsenkirchener Hauptbahnhof eskalierte zu einer Konfrontation zwischen einer 32-jährigen Kamerunerin und Beamten der Polizei. Die Auseinandersetzung am 4. Februar endete damit, dass der Frau nach einem Angriff auf einen Polizisten und wiederholter Weigerung, Anweisungen zu befolgen, ein Hausverbot für den Bahnhof erteilt wurde.

Die Schwierigkeiten begannen, als die Frau in einem öffentlichen Bereich des Bahnhofs wiederholt laut schrie. Beamte der Polizei näherten sich ihr und forderten sie auf, damit aufzuhören. Statt zu kooperieren, wurde sie verbal aggressiv und bestand darauf, sie habe das Recht, überall zu schreien, wo sie wolle.

Als sich die Situation zuspitzte, versuchten die Beamten, sie zu fixieren. Während des Handgemenges traf sie einen von ihnen mit solcher Wucht in den Bauch, dass der Polizist seinen Dienst vorzeitig beenden musste. Ein anschließender Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,0 Promille – die Frau stand demnach nicht unter Alkoholeinfluss.

Nach dem Angriff erteilten die Beamten ihr ein offizielles Betretungsverbot für das Bahnhofsgelände. Nach Abschluss aller notwendigen Maßnahmen wurde sie später wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen gegen sie eingeleitet.

Der Vorfall war einer von mehreren Straftaten, die an diesem Tag am Gelsenkirchener Hauptbahnhof registriert wurden. Zuvor waren drei Tatverdächtige in einen Fall von räuberischer Erpressung verwickelt gewesen; die Behörden suchen noch nach einem Zeugen, der die Männer fotografiert haben soll.

Der Frau drohen nun mögliche Anklagen wegen Körperverletzung an einem Polizeibeamten und Widerstands gegen die Staatsgewalt. Das Hausverbot bleibt vorerst bestehen. Unterdessen ermittelt die Polizei weiter zu den weiteren kriminellen Vorfällen, die am selben Tag am Bahnhof gemeldet wurden.