Flughafen Köln/Bonn erhält nach neun Jahren langfristige Planungssicherheit
Jonas WagnerFlughafen Köln/Bonn erhält nach neun Jahren langfristige Planungssicherheit
Flughafen Köln/Bonn erhält nach neun Jahren langfristige Planungsgenehmigung
Das Landesministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr von Nordrhein-Westfalen hat nach einem neunjährigen Verfahren die formelle Planfeststellung (PFV) für den Flughafen Köln/Bonn abgeschlossen. Damit ist die rechtliche und finanzielle Sicherheit für laufende sowie künftige Projekte gewährleistet.
Das Verfahren war 2015 eingeleitet worden, um die Vorfeldfläche A wieder auf ihre Größe von 2007 zu bringen. Ein bisher ungenutzter Abschnitt kann nun für die Abfertigung von Flugzeugen in Terminalnähe genutzt werden. Die genehmigten Pläne sehen zudem die Verbindung zweier Vorfelder, die Umnutzung von Frachtanlagen sowie den Abriss einer alten Gepäckhalle vor.
Unter der Führung von Flughafenchef Thilo Schmid setzte man bewusst auf die Optimierung der bestehenden Infrastruktur statt auf den Bau neuer Startbahnen. In der Planfeststellung bereits berücksichtigte Vorhaben umfassen unter anderem einen Ausbau von Terminal 2, ein Parkhaus, ein zweites Frachtterminal sowie ein neues Verwaltungsgebäude. Diese Maßnahmen sollen den wachsenden Verkehrsbedarf im Großraum Köln decken.
Die PFV-Entscheidung gibt dem Flughafen Planungssicherheit für die kommenden Jahre. Sowohl abgeschlossene als auch anstehende Bauprojekte können nun auf einer klaren rechtlichen Grundlage umgesetzt werden. Die Strategie des Flughafens zielt auf Effizienz statt auf Expansion ab – und bereitet ihn so auf das erwartete Wachstum im Passagier- und Frachtverkehr vor.






