10 April 2026, 14:08

Flemms Plan für Solingens Ehrenamt: Neue Stadtstelle gegen Bürokratie und für mehr Unterstützung

Ein Diagramm mit der Überschrift "Verantwortung in der Gemeinde" mit drei miteinander verbundenen Kreisen, die den zentralen Text umgeben, alles in fetter Schrift auf einem hellen, leuchtenden Hintergrund.

Flemms Plan für Solingens Ehrenamt: Neue Stadtstelle gegen Bürokratie und für mehr Unterstützung

Daniel Flemm, CDU-Oberbürgermeisterkandidat in Solingen, schlägt neue Stadtstelle zur Förderung ehrenamtlicher Arbeit vor

Unter dem Namen "Stadtgesellschaft" soll eine zentrale Anlaufstelle für lokale Vereine und Initiativen entstehen. Das Vorhaben zielt darauf ab, bürokratische Hürden abzubauen und die Finanzierung von Bürgerengagement zu verbessern.

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Flemm stellte seine Pläne bei einer Veranstaltung vor, an der Vertreter aus Vereinen, Wohlfahrtsverbänden und der Kommunalpolitik teilnahmen. Er betonte die Notwendigkeit, den sozialen Sektor in Solingen zu stärken – etwa durch eine eigene Stelle im Oberbürgermeisteramt. Diese sollte Genehmigungsverfahren beschleunigen, Bürokratie abbauen und verlässliche finanzielle Unterstützung bieten.

Die Idee stieß auf breite Zustimmung. Leonhard von den Steinen, Vorsitzender des "Clubs der Behinderten und ihrer Freunde Solingen", begrüßte den Vorschlag einer Koordinierungsstelle im Rathaus, insbesondere für kleinere Gruppen. Philipp Müller von der "Initiative Kreis Solingen" lobte den Plan als Schritt zu einer verbindlichen Struktur, die Antragsverfahren für Fördergelder vereinfacht.

Zudem regte Flemm an, dass die Stadt mobile Absperrgitter anschaffen sollte, die Vereine kostenlos ausleihen können – etwa für sichere Stadtfeste und öffentliche Veranstaltungen. Nurten Öztürk, Koordinatorin des "Freien Wohlfahrtsverbands Solingen", äußerte jedoch Bedenken zur Finanzierung. Angesichts der hohen Schuldenlast der Stadt könnte die Umsetzung der Pläne schwierig werden.

Die "Stadtgesellschaft" soll ehrenamtliches Engagement erleichtern, nicht einschränken. Falls umgesetzt, könnte das Konzept klarere Abläufe und bessere Ressourcen für lokale Gruppen bieten. Die Reaktion der Teilnehmer deutet auf großes Interesse hin – doch die Frage der Finanzierung bleibt entscheidend.

Quelle