27 April 2026, 08:05

Feuerwehrverband NRW stellt dringende Forderungen an die neue Bundesregierung

Ein Buch, das bunt gefärbte Militäruniformen der deutschen Armee zeigt, mit detaillierten Elementen wie Helmen, Gewehren und anderen Waffen.

Feuerwehrverband NRW stellt dringende Forderungen an die neue Bundesregierung

Der Landesfeuerwehrverband Nordrhein-Westfalen hat seine zentralen Forderungen an die neue Bundesregierung vorgelegt. In einer offiziellen Stellungnahme an die Koalitionsverhandler hob die Organisation dringende Bedarfe in den Bereichen Finanzierung, Anerkennung und Infrastruktur hervor. Der stellvertretende Vorsitzender Bernd Schneider betonte, dass diese Punkte im anstehenden Koalitionsvertrag berücksichtigt werden müssten.

An oberster Stelle steht die Aufnahme von Feuerwehrwachen in die nationalen Infrastrukturinvestitionspläne. Schneider argumentierte, dass moderne und gut ausgestattete Wachen essenziell seien, um die Sicherheit in Städten und Gemeinden zu gewährleisten. Zudem forderte der Verband die automatische Anerkennung von Verletzungen, die im Rahmen des freiwilligen Feuerwehrdienstes erlitten werden, als Dienstunfälle – um Betroffenen bessere Unterstützung zu garantieren.

Eine weitere zentrale Forderung ist die Wiedereinführung des Ersatzdienstes im Zivil- und Katastrophenschutz, falls die Wehrpflicht wieder eingeführt werden sollte. Der Verband ist überzeugt, dass dies die Einsatzfähigkeit in Not- und Krisensituationen bundesweit stärken würde. Darüber hinaus setzte er sich für eine vollständige Finanzierung des Zivilschutzes ein, die der Förderung der Bundeswehr entspricht.

Der Verband bekräftigte sein Engagement als Garant für Sicherheit in allen Kommunen. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die Bundespolitik zunächst die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen müsse, damit diese Arbeit wirksam fortgeführt werden könne.

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Die Vorschläge wurden nun offiziell an die Verhandlungsteams für den Koalitionsvertrag übermittelt. Sollten die Maßnahmen umgesetzt werden, würden sie Feuerwehren größere finanzielle Sicherheit und operative Unterstützung bieten. Der Verband wartet auf eine Rückmeldung der bundespolitischen Entscheidungsträger.

Quelle