03 May 2026, 10:03

Festnahme am Recklinghäuser Hauptbahnhof: Mann mit verbotenem Butterflymesser erwischt

Drei Polizeibeamte stehen vor einem Gebäude, mit einem Mann in der Mitte, der ein Papier hält, flankiert von Säulen und umgeben von Fahrzeugen, Menschen, Bäumen und Gebäuden unter dem Himmel.

Festnahme am Recklinghäuser Hauptbahnhof: Mann mit verbotenem Butterflymesser erwischt

Ein 33-jähriger Mann aus Gladbeck wurde am Hauptbahnhof Recklinghausen festgenommen, nachdem die Polizei bei ihm ein verbotenes Messer entdeckt hatte. Der Vorfall ereignete sich im Rahmen einer routinemäßigen Personenkontrolle und zieht für den Mann weitere rechtliche Konsequenzen nach sich.

Bundespolizisten hatten den Mann gegen 11:45 Uhr am 31. Januar angesprochen. Seine wiederholten Griffbewegungen in Richtung der Jackentaschen weckten Misstrauen, woraufhin eine Durchsuchung erfolgte. Dabei fanden die Beamten ein verbotenes Butterflymesser in seinem Besitz.

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Der Mann wurde bereits von den Behörden gesucht. Das Amtsgericht Essen hatte einen Haftbefehl gegen ihn erlassen, nachdem er sich nicht zu einer früheren Gefängnisstrafe gemeldet hatte. Im Juni 2023 war er vom Amtsgericht Gladbeck wegen mehrerer Straftaten verurteilt worden, darunter Beleidigung, Fahren ohne Führerschein, Körperverletzung, Diebstahl, Untreue, Sachbeschädigung, Einbruchdiebstahl und Verstöße gegen die Pflichtversicherungsgesetze. Das Gericht hatte ihn zu einer Haftstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt.

Nach dem Fund des Messers wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Die Polizei leitete ein zusätzliches Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Später wurde er in eine Justizvollzugsanstalt überstellt, um seine 18-monatige Haftstrafe anzutreten.

Der Mann muss nun seine vorherige Verurteilung sofort antreten. Die neue Anklage wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verschärft seine rechtliche Situation. Die Behörden bestätigten, dass er weiterhin in Haft bleibt, um seine Strafe abzusitzen.

Quelle