FC Köln feuert Kwasniok – Funkel denkt über Comeback nach
Der 1. FC Köln hat sich nach einer Serie schlechter Ergebnisse von Cheftrainer Lukas Kwasniok getrennt. Der Verein liegt aktuell auf Platz 15 der Bundesliga – nur zwei Punkte über dem Relegationsplatz. Ex-Trainer Friedhelm Funkel hat sich nun zur Lage geäußert – und über eine mögliche Rückkehr an die Seitenlinie gesprochen.
Kwasnioks Abgang folgt auf eine schwierige Phase, in der Köln in den letzten 18 Spielen lediglich zwei Siege einfahren konnte. Angesichts der Krise hat der Club René Wagner als Interimstrainer eingesetzt, während nach einer dauerhaften Lösung gesucht wird.
Funkel, der den FC Köln bereits zweimal trainierte – von 2003 bis 2005 und erneut von 2010 bis 2011 –, sprach offen über die aktuellen Herausforderungen des Vereins. Er verteidigte Kwasnioks Arbeit und betonte die besonderen Belastungen, die das Traineramt in der emotional aufgeladenen Atmosphäre Kölns mit sich bringt. Trotz Gerüchten bestätigte Funkel, dass es bisher keine Kontakte mit dem Verein über eine Rückkehr gegeben habe.
Allerdings schloss er eine vierte Amtszeit nicht aus. Zwar lobte er Wagners Fähigkeit, das Team kurzfristig zu stabilisieren, doch deutete Funkel an, dass seine eigene Erfahrung nützlich sein könnte, falls sich die Lage des FC Köln weiter verschärft.
Der Verein steht nun vor einer entscheidenden Phase im Kampf um den Klassenverbleib. Wagner wird die Mannschaft vorerst übernehmen, während die Verantwortlichen ihre Optionen abwägen. Funkels Äußerungen lassen erkennen, dass er im Falle weiterer Veränderungen eine mögliche Alternative bleibt.






