FC Bayern-Fans boykottieren Spiel nach brutalen Polizeieinsätzen vor dem Derby
Anna FuchsFC Bayern-Fans boykottieren Spiel nach brutalen Polizeieinsätzen vor dem Derby
Fans des FC Bayern München haben den jüngsten Spiel gegen Borussia Dortmund boykottiert. Die Protestaktion folgte auf gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei vor dem Anpfiff. Es gab Berichte über schwere Verletzungen, darunter Knochenbrüche – doch die Krankenhäuser konnten die Zahlen aufgrund von Überlastung nicht bestätigen.
Die Spannungen begannen, als die Polizei mehrere Bayern-Anhänger am Stadioneintritt hinderte. Fans warfen den Beamten übermäßige Gewaltanwendung vor, während die Behörden behaupteten, die Gruppe habe versucht, sich gewaltsam an den Kontrollen vorbeizudrängen. Bei der Konfrontation erlitten fünf Polizisten leichte Verletzungen. Später wurden gegen 29 Bayern-Fans Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs gestellt.
Der Boykott reiht sich in einen weiteren Vorfall ein, der sich bereits früher in der Woche ereignet hatte: Supporter von Borussia Dortmund hatten sich geweigert, zum Champions-League-Spiel nach Bergamo zu reisen. Bundespolizisten hatten einigen Fans die Ausreise aus Deutschland nach Italien verweigert, was zu großer Verärgerung führte.
Bisher liegen keine offiziellen Polizeiberichte vor, die die genauen Vorwürfe gegen die Bayern-Anhänger detailliert darlegen. Auch die Krankenhäuser konnten die Verletzungsmeldungen nicht überprüfen, da die Notaufnahmen überlastet waren.
Die Ausschreitungen haben dazu geführt, dass 29 Bayern-Fans nun mit rechtlichen Konsequenzen rechnen müssen, während die fünf verletzten Beamten sich von ihren leichten Verletzungen erholen. Der Boykott unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen Fans und Polizei bei hochkarätigen Spielen. Die Behörden haben bisher weder die genauen Anklagepunkte noch die konkreten Vorwürfe vollständig veröffentlicht.






