19 April 2026, 14:09

Falsche Rheinbahn-Tickets: Betrüger locken mit 2,35-Euro-Angebot auf Facebook

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen anprangert, die Familien monatlich Hunderte von Dollar kosten können.

Falsche Rheinbahn-Tickets: Betrüger locken mit 2,35-Euro-Angebot auf Facebook

Gefälschte Facebook-Seite lockt Nutzer mit unglaubwürdigem Angebot

Eine betrügerische Facebook-Seite täuscht Nutzer mit einem vermeintlich verlockenden Angebot. Die Masche verspricht sechs Monate unbegrenztes Reisen in Düsseldorf für nur 2,35 Euro. Behörden warnen jedoch, dass es ein solches Ticket nicht gibt – es handelt sich um Teil eines größeren Betrugsnetzwerks.

Die gefälschte Seite wurde am 30. Juni 2025 erstellt, kurz darauf folgte der erste irreführende Beitrag. Darin wird fälschlicherweise behauptet, die Düsseldorfer Verkehrsgesellschaft Rheinbahn biete 500 vorab bezahlte Karten zu einem stark ermäßigten Preis an. Wer auf den Link klickt, gelangt auf eine Website mit dem Rheinbahn-Logo, auf der jedoch jegliche rechtliche Angaben fehlen.

Den Opfern wird vorgegaukelt, sie hätten das Ticket in einer Verlosung gewonnen – doch zuvor müssten sie Fragen beantworten und persönliche Daten, einschließlich Kreditkartennummern, preisgeben. Ein Ticket wird niemals ausgehändigt. Während die betrügerische Seite gerade einmal zehn Follower hat, zählt der offizielle Rheinbahn-Account über 47.000.

Die Rheinbahn bestätigte, dass das angebotene Ticket schlicht erfunden ist, und wies die Behauptung zurück, man feiere ein 25-jähriges Jubiläum – wie die Betrüger behaupten. Ermittler haben weltweit mehr als 1.000 ähnliche Fake-Seiten aufgedeckt, die allesamt lokale Verkehrsanbieter imitieren. Die Betreiber nutzen Bots, um gefälschte Kommentare zu generieren und die Beiträge über Facebook-Werbung zu verbreiten.

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Der Betrug nutzt das Vertrauen in öffentliche Verkehrsmittel aus, um an persönliche und finanzielle Daten zu gelangen. Die Rheinbahn rät Nutzern dringend, Angebote ausschließlich über die offiziellen Kanäle zu prüfen. Die Behörden verfolgen das Betrugsnetzwerk weiter, das in mehreren Regionen noch aktiv ist.

Quelle