Essen setzt 83,4 Millionen Euro für digitale Schulen ein – und liefert pünktlich ab
Lotta AlbrechtEssen setzt 83,4 Millionen Euro für digitale Schulen ein – und liefert pünktlich ab
Essen hat das Programm DigitalPakt Schule erfolgreich abgeschlossen und rund 83,4 Millionen Euro in die Modernisierung der Schulinfrastruktur investiert. Unter der Leitung des Alfried Krupp Schulmedienzentrums (AKSMZ) wurden neue Geräte beschafft, Netzwerke ausgebaut und das digitale Lernen an 192 Schulstandorten verbessert.
Das AKSMZ steuerte den gesamten Prozess – von der Planung bis zur Umsetzung. Dazu gehörte auch das zentrale Management von über 75.000 iPads, die unter Einhaltung von Datenschutzbestimmungen, Jugendschutz und Sicherheitsstandards an Schülerinnen, Schüler sowie Lehrkräfte für den flexiblen, mobilen Einsatz verteilt wurden.
Um die neue Technik zu unterstützen, richtete die Stadt ein leistungsstarkes WiFi-6-Netzwerk ein. Mit mehr als 6.100 Access Points und 730 Netzwerk-Switches sorgt es für schnelle und stabile Internetverbindungen in jedem Klassenzimmer. Die technische Umsetzung der Netzwerkinfrastruktur übernahm das Essen Systemhaus (ESH).
Darüber hinaus erhielten die Schulen rund 4.000 interaktive Displays, die den Unterricht in allgemeinen und Fachbereichen bereichern. Das Schulamt ergänzte das Projekt durch zusätzliche Unterstützungsangebote, etwa IT-Helfer an Schulen und spezielle Medien-Cafés. Für diese Maßnahmen wurden weitere 3,2 Millionen Euro bereitgestellt.
Sämtliche Vorhaben im Rahmen des DigitalPakt Schule wurden termingerecht, im vorgesehenen Budgetrahmen und in voller Übereinstimmung mit den Förderrichtlinien umgesetzt.
Mit dem Abschluss des Programms hat Essen seine Schulinfrastruktur maßgeblich aufgewertet. Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte verfügen nun über moderne Endgeräte, Hochgeschwindigkeitsnetzwerke und interaktive Lernwerkzeuge. Die Gesamtinvestition von 83,4 Millionen Euro sichert nachhaltige Verbesserungen der digitalen Bildung in der gesamten Stadt.






