Essen plant radikale Innenstadt-Neuauflage bis 2026 mit Bürgerbeteiligung
Jonas WagnerEssen plant radikale Innenstadt-Neuauflage bis 2026 mit Bürgerbeteiligung
Essen plant umfassende Neugestaltung der Innenstadt in den nächsten 18 Monaten
Ein neues Gestaltungsstatut wird Richtlinien für Ladenschilder, Beschilderung, Außenbestuhlung und Gebäudefassaden vorgeben. Das Vorhaben ist Teil der übergeordneten Initiative Future.Essen.CityCenter, die Attraktivität und Lebensqualität des Viertels steigern soll.
Anwohner:innen und Unternehmen können sich bei zwei anstehenden Veranstaltungen am Mittwoch, 18. Juni, näher informieren: Ein architektonischer Rundgang und eine Abendveranstaltung stellen die Pläne detailliert vor.
Das Gestaltungsstatut entsteht auf Basis von § 89 der Bauordnung Nordrhein-Westfalens. Es bietet zwar klare Vorgaben, lässt aber Spielraum für individuelle Gestaltungslösungen – Ziel ist ein einheitliches, dennoch flexibles Erscheinungsbild der Innenstadt.
Programm am 18. Juni: - 15:00 Uhr: Geführter Stadtrundgang mit Robert Welzel vom Historischen Verein für Stadt und Stift Essen. Eine vorherige Anmeldung über die Volkshochschule Essen unter www.vhs-essen.de ist erforderlich. - 17:30–20:00 Uhr: Informationsveranstaltung im Haus der Technik (Hollestraße 1). Interessierte müssen sich bis 16. Juni unter www.essen.de/innenstadt_gestaltungsstatut registrieren.
Weitere Details zum Projekt Future.Essen.CityCenter gibt es unter www.essen.de/zukunft_essen_innenstadt.
Das Statut wird das visuelle Erscheinungsbild der Essener Innenstadt nachhaltig prägen. Bürger:innen und Unternehmen sind aufgerufen, sich über die geplanten Termine einzubringen. Die Anmeldefristen für beide Veranstaltungen laufen bereits.






