22 March 2026, 20:03

Essen fördert sechs Sportstätten mit über 100.000 Euro Zuschüssen

Ein Tennisplatz mit Netz, umgeben von grünem Gras, B├Ąumen, Geb├Ąuden und beleuchtet von Laternen unter einem klaren blauen Himmel.

Essen fördert sechs Sportstätten mit über 100.000 Euro Zuschüssen

Der Essener Ausschuss für Sport- und Freizeitanlagen hat die Förderung von sechs vereinseigenen Sportstätten bewilligt. Im Rahmen der Sitzung am 17. März 2026 wurden Zuschüsse in Höhe von insgesamt über 100.000 Euro vergeben. Die geförderten Projekte umfassen Sanierungen, Entwässerungsmodernisierungen sowie den Bau neuer Trainingsanlagen in der gesamten Stadt.

Den höchsten Einzelzuschuss in Höhe von 64.612,22 Euro erhielt der ETUF e.V. für ein neues Ausbildungs- und Trainingszentrum seiner Segelabteilung. Auch der Tennisclub Burgaltendorf e.V. sicherte sich eine beträchtliche Förderung von 16.868,34 Euro zur Sanierung zweier seiner Tennisplätze.

Die Kettwiger Tennisgesellschaft e.V. bekam 9.871,48 Euro für den Austausch eines veralteten Entwässerungssystems bewilligt. Der SuS Haarzopf 1924 e.V. erhielt 5.550,31 Euro zur Fassadensanierung seines Vereinsheims. Kleinere Zuschüsse gingen an die Universität Duisburg-Essen (6.356,10 Euro für die Umrüstung auf LED-Beleuchtung in ihrer Gesundheitssportanlage) sowie an den Eisenbahner Sportverein Grün-Weiß Essen e.V. (2.391,37 Euro für die Modernisierung der Elektroanlagen).

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Alle Antragsteller erhalten den üblichen kommunalen Grundzuschuss, der 40 Prozent der förderfähigen Kosten deckt. Die Projekte qualifizieren sich nicht für das Landesprogramm "Moderne Sportstätten 2022", das vergleichbare Vorhaben in der Regel mit etwa 8 Millionen Euro pro Projekt fördert. Die Gesamtinvestition der Stadt Essen in diese sechs Initiativen beläuft sich auf 12,5 Millionen Euro – ein Anstieg um 56 Prozent im Vergleich zu landesgeförderten Programmen. Zuletzt hatte der Ausschuss im September 2025 über solche Zuschüsse entschieden.

Die bewilligten Mittel unterstützen dringend notwendige Modernisierungen in lokalen Sportvereinen. Die Arbeiten an Entwässerungssystemen, Beleuchtung und Trainingszentren sollen nach der Auszahlung der Fördergelder beginnen. Die Investitionen der Stadt stehen im Zeichen einer umfassenderen Strategie, die kommunale Sportinfrastruktur unabhängig von Landesprogrammen zu verbessern.

Quelle