07 May 2026, 06:03

Erdbeersaison 2026 in NRW startet mit Rekordhoffnungen und regionalem Stolz

Gewächshaus voller Erdbeerpflanzen, grüner Rasen am Boden und ein klarer blauer Himmel im Hintergrund.

Erdbeersaison 2026 in NRW startet mit Rekordhoffnungen und regionalem Stolz

Die Erdbeersaison 2026 in Nordrhein-Westfalen (NRW) hat offiziell begonnen. Die Eröffnungsfeier fand auf einem familiengeführten Hof in Tönisvorst statt und markiert damit die erste Obsternte des Jahres. Landwirte und lokale Vertreter kamen zusammen, um den Start einer Saison zu feiern, die nun mehr als sechs Monate dauert.

Die Auftaktveranstaltung wurde auf dem Hof der Familie Fruhen ausgerichtet, wo auf 12 Hektar Erdbeeren angebaut werden. Die Hälfte der Ernte wird direkt an Kunden verkauft – unter anderem über den hofeigenen Hofladen. Zu den Gästen zählten die Landtagsabgeordneten Britta Oellers und Meral Thoms sowie Tönisvorsts Bürgermeister Kevin Schagen.

Die Erdbeerproduktion in NRW spielt eine zentrale Rolle für die deutsche Gesamtmenge. Die 324 Betriebe der Region – meist Familienhöfe – tragen mit 24 Prozent zur jährlichen Ernte von 128.000 Tonnen bei. Allein im vergangenen Jahr ernteten NRW-Landwirte 16.900 Tonnen im Freiland und 13.800 Tonnen unter Schutzabdeckungen.

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Um die Saison zu verlängern, setzen die Erzeuger auf natürliche Methoden wie Folientunnel. Diese ermöglichen es, bereits zwei bis vier Wochen früher mit der Ernte zu beginnen. Vertreter betonten die Vorteile des regionalen Anbaus, darunter kürzere Transportwege und strengere Qualitätskontrollen. Dank der verlängerten Saison sind Erdbeeren aus NRW nun deutlich mehr als ein halbes Jahr erhältlich. Familienbetriebe wie der der Fruhens treiben die Produktion voran und sorgen dafür, dass frisches Obst schnell beim Verbraucher ankommt. Die Region bleibt damit ein wichtiger Akteur auf dem deutschen Erdbeermarkt.

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