05 June 2026, 17:24

Empörung über plötzliche Schließung von drei Krankenhäusern bis Januar 2024

Klinikschließungen: SPD übt scharfe Kritik an der Vorgehensweise der Kplus-Gruppe

Empörung über plötzliche Schließung von drei Krankenhäusern bis Januar 2024

Die beiden Vorsitzenden Manfred Ackermann und Sabine Vischer-Kippenhahn haben mit Empörung auf die überraschende Schließung von drei Krankenhäusern in der Region reagiert. Die St.-Lukas-Klinik in Ohligs sowie Einrichtungen in Haan und Hilden werden alle bis Ende Januar 2024 geschlossen. Die Entscheidung stürzt Mitarbeiter und Anwohner in Unsicherheit, ohne dass es vonseiten des Betreibers oder der Landesbehörden einen klaren Plan gibt.

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Die Schließungen trafen die Beschäftigten wie ein Schlag – viele von ihnen hatten damit gerechnet, nach der geplanten Schließung der St.-Lukas-Klinik in Ohligs an die Standorte Haan oder Hilden versetzt zu werden. Nun sollen alle drei Häuser innerhalb weniger Monate abgerissen werden, was die Angestellten kurz vor Weihnachten in eine hektische Jobsuche stürzt. Ackermann bezeichnete die Behandlung der Belegschaft als „absolut verantwortungslos“ und forderte eine zuverlässige medizinische Versorgung für die Patienten in der Region.

Vischer-Kippenhahn fragte, wie es den Mitarbeitern – sowohl medizinischem als auch nicht-medizinischem Personal – in so kurzer Zeit gelingen solle, neue Arbeitsplätze zu finden. Die Vorsitzenden verurteilten die schrittweise Zerschlagung der Versorgung und nannten das Fehlen eines strukturierten Plans „unverständlich“. Sie betonten, dass die Bewohner der Region und die Krankenhausmitarbeiter deutlich bessere Lösungen verdient hätten, als sie die Landesregierung derzeit anbiete.

Ackermann zeigte sich solidarisch mit den betroffenen Beschäftigten und kritisierte den Betreiber sowie die Regierung scharf dafür, keine Lösungen vorzulegen. Die abrupten Schließungen werfen Fragen nach Versorgungslücken in der regionalen Gesundheitsversorgung und der Zukunft der Arbeitslosen auf.

Da alle drei Krankenhäuser bis Januar 2024 geschlossen werden, stehen die Mitarbeiter nun vor der dringenden Aufgabe, eine neue Anstellung zu finden. Die Vorsitzenden fordern sofortiges Handeln, um die Kontinuität der medizinischen Versorgung zu sichern und die entlassenen Angestellten zu unterstützen. Ohne Eingreifen drohen der Region der Verlust lebenswichtiger Gesundheitsdienste und die Arbeitslosigkeit für Hunderte.

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