06 April 2026, 20:03

Elektronische Patientenakte wird ab Oktober 2025 für alle Pflicht

Schwarzes und weißes Foto von formell gekleideten Männern, die vor einem Gebäude posieren, mit Text unten, der "Medizinische Fakultät der Universität New York und die Gründer des Medizinischen Departments" liest.

Elektronische Patientenakte wird ab Oktober 2025 für alle Pflicht

Ab dem 1. Oktober 2025 müssen Ärzte, Krankenhäuser und Apotheken in Deutschland die elektronische Patientenakte (ePA) nutzen. Die neue Regelung soll die Arzneimittelsicherheit verbessern und Fehler reduzieren. Apotheken in Dortmund begrüßen die Umstellung bereits als positiven Schritt für die Patientenversorgung.

Das ePA-System speichert automatisch jedes E-Rezept und jede Abgabe in einer elektronischen Medikationsliste. Dadurch lassen sich gefährliche Wechselwirkungen vermeiden und die Dokumentation bleibt lückenlos. Die Patienten behalten die Kontrolle über ihre Daten und können den Zugriff auf bestimmte Einrichtungen einschränken, wenn sie dies wünschen.

Die Dortmunder Apotheken sehen in der ePA einen wichtigen Schritt hin zu einer sicheren und qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung. Ab dem nächsten Jahr können sie zudem eigene Einträge in die Medikationsliste ergänzen – etwa zu Nahrungsergänzungsmitteln oder rezeptfreien Medikamenten.

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Aktuell können Apotheken mit der Gesundheitskarte drei Tage lang auf die Medikamentendaten eines Patienten zugreifen. Allerdings gibt es bei der Telematikinfrastruktur, die die ePA und E-Rezepte unterstützt, noch technische Probleme. Patienten, die den Zugriff bestimmter Einrichtungen sperren möchten, können dies über die App ihrer Krankenkasse oder direkt beim Versicherer erledigen.

Die verpflichtende Einführung der ePA erfolgt am 1. Oktober 2025 – dann sind Apotheken, Ärzte und Krankenhäuser zur Teilnahme verpflichtet. Zwar verspricht das System eine bessere Arzneimittelsicherheit, doch werden weitere Verbesserungen der Telematikinfrastruktur notwendig sein. Die Steuerung des Datenzugriffs bleibt weiterhin in der Hand der Patienten über ihre Krankenkassen.

Quelle