27 April 2026, 14:08

Elektroauto brennt auf A3 bei Ratingen – Fahrer schwer verletzt und Autobahn gesperrt

Feuerwehrleute in Helmen und Sauerstoffflaschen sitzen im Heck eines raucherfüllten Trucks, während im Hintergrund ein großes Feuer brennt.

Elektroauto brennt auf A3 bei Ratingen – Fahrer schwer verletzt und Autobahn gesperrt

Dramatischer Brand auf der A3 bei Ratingen am Freitagnachmittag

Am Freitagnachmittag brach auf der Autobahn A3 in der Nähe von Ratingen ein spektakuläres Feuer aus. Ein Elektroauto geriet zwischen dem Autobahnkreuz Breitscheid und der Ausfahrt Ratingen-Ost in Brand. Die Flammen lösten einen Großeinsatz aus, bei dem Feuerwehrkräfte, Rettungssanitäter und die Polizei zum Unfallort eilten.

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Gegen 13:10 Uhr wurde der Brand gemeldet, als das Elektroauto während der Fahrt in Flammen aufging. Die Berufsfeuerwehr Ratingen traf schnell ein, unterstützt von Freiwilligen Wehren aus Breitscheid, Lintorf und Mitte. Ein spezielles Löschfahrzeug namens "Cobra" kam zum Einsatz, um die Gefahren durch die Fahrzeugbatterien zu bekämpfen.

Die Einsatzkräfte setzten Hochdruck-Wassernebel ein, um die brennenden Akkus zu kühlen, und brachten die Flammen schließlich unter Kontrolle. Trotz aller Bemühungen brannte das Auto vollständig aus. Das Wrack wurde später abtransportiert und in eine gesicherte Quarantäneeinrichtung für Elektrofahrzeuge gebracht.

Der Fahrer konnte sich aus dem brennenden Fahrzeug retten, erlitt jedoch schwere Verletzungen. Rettungssanitäter aus Ratingen und Heiligenhaus leisteten erste Hilfe im Rettungswagen. Ein Notarzt und ein Rettungshubschrauber aus Duisburg flogen den Patienten anschließend in ein Spezialkrankenhaus zur weiteren Behandlung.

Der Einsatz dauerte etwa drei Stunden, während derer die Autobahn komplett gesperrt blieb. Die Autobahnpolizei unterstützte die Verkehrslage und sicherte die Einsatzstelle, während die Löscharbeiten andauerten.

Der Vorfall führte zu erheblichen Behinderungen auf der A3, da die Autobahn für die Dauer des Einsatzes voll gesperrt war. Der Zustand des Fahrers wird nach seinem Transport ins Krankenhaus weiterhin medizinisch überwacht. Die Behörden werden voraussichtlich in den kommenden Tagen die Brandursache untersuchen.

Quelle