ELBA Zukunftswerk in Wuppertal: Mieter frieren seit Tagen ohne Heizung
Anna FuchsELBA Zukunftswerk in Wuppertal: Mieter frieren seit Tagen ohne Heizung
Mieter im Wuppertaler ELBA Zukunftswerk seit fast einer Woche ohne Heizung
Seit nahezu einer Woche leben die Bewohner des Wuppertaler ELBA Zukunftswerks ohne Wärme, nachdem die Versorgung des Gebäudes abgestellt wurde. Hintergrund ist ein anhaltender Streit zwischen dem Betreiber und den Wuppertaler Stadtwerken (WSW) über ausstehende Rechnungen und die Kosten der Fernwärme.
Der Konflikt schwelt bereits seit Jahren, doch nun hat die WSW mit dem radikalen Schritt reagiert, die Wärmeversorgung für das gesamte Gebäude einzustellen. Die ELBA AG, die das Zukunftswerk verwaltet, bezeichnet das Vorgehen als unverhältnismäßig und wirft der WSW vor, damit unschuldige Mieter zu bestrafen. Rechtsvertreter des Unternehmens argumentieren, dass die Abschaltung direkt gegen die Rechte der Bewohner verstoße.
Am 15. Januar 2026 unterbreitete Dr. Markus Schneider, Geschäftsführer der ELBA AG, in Dresden einen neuen Vertragsvorschlag zur Beilegung des Streits. Die WSW hat das Angebot jedoch noch nicht unterzeichnet, sodass die Heizungsversorgung des Gebäudes weiter in der Schwebe hängt. Der Konflikt eskaliert, während das Landgericht Wuppertal kürzlich urteilte, dass die Fernwärmepreise der WSW rechtswidrig seien. Dieses Urteil bezieht sich allerdings auf einen separaten Fall und hat keine direkten Auswirkungen auf den aktuellen Streit um das ELBA Zukunftswerk.
Solange die Verhandlungen stocken, bleibt die Heizung für die Mieter ausgeschaltet. Die WSW besteht darauf, zunächst die offenen Forderungen zu begleichen, bevor die Versorgung wiederaufgenommen wird. Ohne eine Einigung müssen die Bewohner weiterhin in kalten Räumen ausharren.






