Einbruch an Solinger Förderschule seit einem Jahr ohne Reparatur
Einbruchschäden an der Carl-Ruß-Schule in Solingen seit fast einem Jahr nicht behoben
Fast ein Jahr nach einem Einbruch in die Carl-Ruß-Schule in Solingen sind die dabei entstandenen Schäden immer noch nicht repariert. Schüler, Eltern und Lehrkräfte haben die anhaltenden Probleme wiederholt thematisiert. Nun zieht sich auch Kritik von lokalen Vertretern und Bildungsaktivisten an der Verzögerung zu.
Der Einbruch ereignete sich im August 2023. Seither hat die Schulgemeinschaft mit den Folgen der ungelösten Schäden zu kämpfen. Beschwerden von Schülern, Eltern und Mitarbeitern blieben monatelang unbeantwortet.
Michael Bender, Bezirksvertreter des Bürgervereins für Solingen, bezeichnete die Situation als inakzeptabel. Er betonte, dass die unterbliebene Instandsetzung ein schlechtes Licht auf die Unterstützung für Förderschulen wirft. Der Verein setzt sich seit Langem für eine gleichberechtigte Behandlung aller Schulformen ein – einschließlich jener, die Schüler mit besonderem Förderbedarf betreuen.
Als Reaktion darauf plant die Initiative nun, in den kommenden Wochen den Druck zu erhöhen. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Reparaturen ohne weitere Verzögerungen durchgeführt werden.
Die ungelösten Schäden an der Carl-Ruß-Schule beeinträchtigen weiterhin den Schulalltag. Mit dem verstärkten Engagement des Bürgervereins könnten die Behörden bald mit nachdrücklicheren Forderungen konfrontiert werden. Der Fall wirft zudem grundsätzliche Fragen zur Instandhaltung von Förderschulen auf.






