Ehepaar verliert fünfstellige Summe durch perfiden Online-Investitionsbetrug
Lotta AlbrechtEhepaar verliert fünfstellige Summe durch perfiden Online-Investitionsbetrug
Ein Ehepaar aus dem Kreis Coesfeld hat bei einem Online-Investitionsbetrug einen Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich verloren. Der Betrug begann, nachdem die beiden auf eine Anzeige reagiert hatten, die hohe Renditen versprach. Die Polizei warnt nun vor ähnlichen Maschen und rät zur Vorsicht.
Das Paar stieß zunächst über eine Internetwerbung auf das Angebot. Ein Mitarbeiter kontaktierte sie daraufhin und fügte sie einer WhatsApp-Gruppe für Investmenttipps hinzu. Um Vertrauen aufzubauen, erhielten sie ein Demo-Konto mit einem Guthaben von 1.000 Euro.
Nach einer erfolgreichen Testabhebung fühlten sich die beiden bestätigt. Doch um weiter investieren zu können, wurden sie unter Druck gesetzt, "Mitglieder" zu werden und eine größere Summe auf ein ausländisches Konto zu überweisen. Erst später wurde ihnen klar, dass es sich um einen Betrug handelte. Ihr Versuch, die Überweisung rückgängig zu machen, scheiterte – das Geld war verloren.
Das Bundeskriminalamt (BKA) rät zu Skepsis bei Investmentangeboten, die zu verlockend klingen. Opfer oder Personen, die Betrug vermuten, sollten sich an die Polizei oder die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wenden.
Für Rückfragen zum Fall steht die Pressestelle der Polizei Coesfeld zur Verfügung. Betroffene oder Interessierte können sich telefonisch unter +49 2541 14 290 bis 292 oder per Fax unter +49 2541 14 195 melden. Die Behörden betonen weiterhin, wie wichtig es ist, Investitionsmöglichkeiten vor einer Geldanlage gründlich zu prüfen.






