Ecclesia Group reformiert Struktur für mehr Marktmacht und Effizienz
Die Ecclesia Group hat eine Reihe umfangreicher Umstrukturierungsmaßnahmen abgeschlossen, um ihr Dienstleistungsangebot auszubauen und die Geschäftsprozesse zu optimieren. In den vergangenen zwei Jahren hat das Unternehmen Schlüsselabteilungen integriert, Tochtergesellschaften fusioniert und neue Partnerschaften geschlossen, um seine Marktposition zu festigen.
Eine der bedeutendsten Veränderungen betrifft die Zusammenführung der Renten- und Kreditsparten unter neuen Marken sowie ein strategisches Bündnis mit einem auf London ansässigen Spezialunternehmen. Den Anfang machte die vollständige Eingliederung der Pension Solutions Group – ein Prozess, der fast zwei Jahre in Anspruch nahm. Diese Abteilung, die über 120 Mitarbeiter beschäftigte, firmiert nun unter der neu geschaffenen Marke Ecclesia Pension & Benefits. Sämtliche rentenbezogenen Dienstleistungen wurden in dieser GmbH-Struktur gebündelt, sodass das Unternehmen nun ein einheitlicheres Angebot an betrieblichen Altersvorsorgelösungen bereitstellen kann.
Parallel dazu verschmolz die Gruppe km credit consulting GmbH und CFG Finance GmbH zur Ecclesia Credit GmbH. Zudem wurden die Kreditbereiche der Deutsche Assekuranzmakler GmbH und der Schunck Group in die neue Einheit eingegliedert. Ziel der Umstrukturierung ist es, Fachwissen zu zentralisieren und die Effizienz in der Finanzberatung zu steigern.
Auch die IT-Abteilung wurde neu organisiert: Mit der Einführung von Segment-CIOs – spezialisierten IT-Verantwortlichen – wurden Ansprechpartner für die verschiedenen Geschäftsbereiche geschaffen, die nun die Kommunikation und Strategie in ihren jeweiligen Bereichen steuern. Diese Änderung soll die Abstimmung zwischen Technologie und operativem Geschäft verbessern.
Neben den internen Anpassungen ist die Ecclesia Group eine strategische Partnerschaft mit der in London ansässigen Specialist Risk Group (SRG) eingegangen. Diese Zusammenarbeit soll die internationale Präsenz des Unternehmens ausbauen und seine Risikomanagement-Kompetenz stärken.
Das zehnköpfige Führungsteam der Gruppe setzt sich aus Branchenexperten zusammen, darunter drei Frauen. Die Unternehmensführung betont, dass es bei den Veränderungen nicht nur um Wachstum gehe, sondern vor allem um die Steigerung der Servicequalität. Als zentrale Stärken für die Zukunft nennt sie Marktmacht, internationale Netzwerke, Schadenexpertise und ein breites Dienstleistungsportfolio.
Durch die Umstrukturierung ist die Ecclesia Group nun in der Lage, ihren Kunden ein einheitlicheres und spezialisierteres Angebot zu unterbreiten. Mit den gebündelten Renten- und Kreditsparten, dem neuen IT-Rahmenwerk und der internationalen Partnerschaft will das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit weiter ausbauen. Der Fokus liegt darauf, in allen Geschäftsbereichen mehr Fachkompetenz und höhere Effizienz zu bieten.






