E.ON erhöht Dividende und setzt 48 Milliarden Euro für den Netzausbau ein
Miriam KönigE.ON erhöht Dividende und setzt 48 Milliarden Euro für den Netzausbau ein
E.ON kündigt Dividendenerhöhung und massiven Netzausbau an
E.ON hat bekannt gegeben, die Dividende auf 0,57 Euro pro Aktie anzuheben. Die Erhöhung soll auf der kommenden Hauptversammlung am 23. April 2026 beschlossen werden. Trotz eines erwarteten leichten Rückgangs der Erträge in diesem Jahr plant der Energiekonzern eine deutliche Aufstockung seines Investitionsbudgets für den Netzausbau.
In den vergangenen fünf Jahren hat sich das deutsche Stromnetz rasant entwickelt. Rund 13.000 Kilometer Hochspannungsleitungen wurden ausgebaut oder neu errichtet – davon entfallen etwa 1.200 Kilometer auf E.ON. Weitere Netzbetreiber wie TenneT, Amprion und 50Hertz steuerten dazu bei, die gesamte Transformatorenkapazität um 25 Prozent zu erhöhen. Mittlerweile übersteigt sie 100 Gigavoltampere und unterstützt so die Energiewende.
E.ON hat nun sein eigenes Investitionsvolumen für den Netzausbau bis 2030 auf 48 Milliarden Euro aufgestockt. Bis zum Ende des Jahrzehnts strebt das Unternehmen ein bereinigtes EBITDA von 13 Milliarden Euro an. Allerdings hängen diese Pläne von den Genehmigungen der Bundesnetzagentur ab.
Für das Jahr 2026 rechnet die Unternehmensführung mit einem leichten Rückgang des bereinigten Konzern-EBITDA auf 9,4 bis 9,6 Milliarden Euro. Der Aktienkurs erreichte Mitte März mit 20,30 Euro ein 52-Wochen-Hoch, bevor er sich bei etwa 18,85 Euro einpendelte. Weitere Einblicke für Investoren wird der nächste Quartalsbericht liefern, der am 13. Mai 2026 erscheint.
Die Dividendenerhöhung signalisiert Vertrauen in das langfristige Wachstum – auch wenn die Erträge in diesem Jahr leicht nachgeben. Der Ausbau der Netzinfrastruktur bleibt ein zentraler Schwerpunkt, wobei regulatorische Entscheidungen den weiteren Verlauf prägen werden. Aktionäre werden die finanziellen Details im Mai mit Spannung erwarten.






