23 May 2026, 16:08

Düsseldorfer Polizei schlägt mit Großrazzia gegen Rasen zu

Düsseldorf: Über 600 Geschwindigkeitsüberschreitungen und mehrere Anklagen gegen AG-Tuning im Rahmen der Polizei-Aktion #LEBEN

Düsseldorfer Polizei schlägt mit Großrazzia gegen Rasen zu

Düsseldorfer Polizei startet Großoffensive für mehr Verkehrssicherheit

Am 18. Oktober 2022 führte die Düsseldorfer Polizei eine groß angelegte Verkehrssicherheitskampagne durch. Die unter dem Hashtag #LEBEN gestartete Initiative zielte darauf ab, Rasen und rücksichtsloses Fahren in der gesamten Stadt konsequent zu bekämpfen. Beamte arbeiteten dabei eng mit lokalen Behörden zusammen, um Straßen zu überwachen und Verstöße konsequent zu ahnden.

Das Hauptkontrollzentrum der Aktion befand sich am Corneliusplatz, wo die ressortübergreifende Arbeitsgruppe Tuning sowie Vertreter der Stadtverwaltung die Einsätze koordinierten. Im Rahmen der Aktion #VerantwortungBremstGeschwindigkeit streiften mobile Einheiten durch besonders kritische Bereiche – darunter auch die Autobahn A44.

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Alleine auf der A44 registrierten die Beamten 300 Tempoverschreitungen, die zu 261 Bußgeldern führten. Innerhalb des Stadtgebiets kamen 56 weitere Geschwindigkeitsverstöße hinzu, die 18 zusätzliche Strafen nach sich zogen. Zudem fertigten die Beamten 18 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten und vier wegen Verkehrsdelikten an.

Ein Vorfall betraf eine 38-jährige Deutsche, die ohne gültigen Führerschein unterwegs war. Da ihr die Fahrerlaubnis zuvor entzogen worden war, leiteten die Behörden nun ein Strafverfahren gegen sie sowie gegen den Halter des Fahrzeugs ein. Drei weitere Fahrzeuge wurden zur technischen Begutachtung sichergestellt.

Die Kampagne verfolgte ein doppeltes Ziel: Zum einen sollten leichtsinnige Verkehrsteilnehmer konsequent zur Rechenschaft gezogen werden, zum anderen ging es um Aufklärung über die Gefahren von Rasen. Die Polizei betonte, dass die strengen Kontrollen fortgesetzt werden, um die Sicherheit auf den Straßen nachhaltig zu verbessern.

Die Aktion resultierte in Hunderten von Bußgeldern und mehreren strafrechtlichen Ermittlungsverfahren. Die Behörden machten deutlich, dass solche Kontrollen künftig fester Bestandteil der Verkehrspolizei in Düsseldorf bleiben werden. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, Unfälle zu reduzieren und die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen in der gesamten Region zu erhöhen.

Quelle