14 March 2026, 22:02

Düren plant 25-Millionen-Umbau: Wie der Hauptbahnhof zur Innovationszentrale wird

Ein Plakat mit einem Zug auf Schienen mit ein paar Menschen in der Nähe, der Text lautet "The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation".

Düren plant 25-Millionen-Umbau: Wie der Hauptbahnhof zur Innovationszentrale wird

Schlüssiges Treffen am Düren Hauptbahnhof: Zukunft des Bahnhofs wird konkret

Am Düren Hauptbahnhof fand ein entscheidendes Treffen statt, um die Zukunft des Knotenpunkts zu gestalten. Lokale Verantwortliche, Vertreter der Deutschen Bahn sowie Politiker kamen am 12. März 2026 zusammen, um dringende Sanierungsmaßnahmen und langfristige Pläne zu beraten. Im Mittelpunkt standen sowohl Sofortlösungen als auch ein 25-Millionen-Euro-Umbauprojekt, das den Bahnhof grundlegend modernisieren soll.

Der Bahnhof leidet seit Langem unter Vernachlässigung – von mangelnder Instandhaltung bis hin zu Sicherheitsbedenken. Um hier Abhilfe zu schaffen, einigte man sich auf kurzfristige Maßnahmen: häufigere Reinigungsintervalle, verstärkte Sicherheitsstreifen und kleinere Reparaturen. Diese Schritte sollen die Sauberkeit und Sicherheit verbessern, während die größeren Umbaumaßnahmen vorbereitet werden.

Bürgermeister Frank Peter Ullrich betonte, wie wichtig es sei, die täglichen Erfahrungen der Fahrgäste in den Vordergrund zu stellen. Er rief zu einer engen Zusammenarbeit auf, um während der Übergangsphase kontinuierliche Fortschritte zu gewährleisten. An der Runde nahmen zudem Landrat Dr. Ralf Nolten, der Bundestagsabgeordnete Thomas Rachel sowie weitere lokale Entscheidungsträger teil.

Der Hauptfokus lag auf dem 25-Millionen-Euro-Umbau, der den Bahnhof in das "Dürener Innovationsquartier" integrieren soll. Geplant ist die Umwandlung des Gebäudes in ein multifunktionales Zentrum. Rund 17 Millionen Euro an Fördermitteln werden erwartet; der formelle Antrag soll 2026 eingereicht werden.

Weitere Themen waren die Zukunft der Rurtalbahn im Regionalverkehr sowie die Korridorsanierung der Bahnstrecke, die 2029 ansteht. Aktuell bietet der Bahnhof barrierefreien Zugang über Aufzüge, dynamische Fahrgastinformationssysteme, Sitzgelegenheiten und Mülleimer – ein DB-Servicepunkt oder ein Mobilitätsangebot fehlen jedoch bisher.

Das Treffen legte klare nächste Schritte fest: Die kurzfristigen Verbesserungen sollen zeitnah umgesetzt werden, während das 25-Millionen-Projekt wie geplant 2026 anlaufen soll. Die Verantwortlichen streben an, akute Bedürfnisse mit der langfristigen Rolle des Bahnhofs für die Stadtentwicklung in Einklang zu bringen.

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