28 April 2026, 10:05

Dülmen eröffnet neues Landesaufnahmezentrum für Geflüchtete am Gausepatt

Großer Büroraum mit zahlreichen Fenstern, Türen, Säulen, Stühlen, Mülltonnen, einer Wanduhr und Deckenleuchten zur Miete in einer City-Lage.

Dülmen eröffnet neues Landesaufnahmezentrum für Geflüchtete am Gausepatt

Dülmen eröffnet offizielles Landesaufnahmezentrum ZUE Dülmen am Gausepatt

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In Dülmen ist nun das neue staatliche Aufnahmezentrum ZUE Dülmen am Gausepatt offiziell in Betrieb genommen worden. Die in modularen Containern errichtete Einrichtung soll neu ankommenden Menschen essenzielle Dienstleistungen bieten. Stadtvertreter und regionale Verantwortliche lobten die gelungene Zusammenarbeit bei der Umsetzung des Projekts.

Die Planung für das ZUE Dülmen begann mit starker Unterstützung der Stadt. Regierungspräsident Andreas Bothe dankte den lokalen Behörden für ihre Kooperation während der Entwicklungsphase. Die ersten Container wurden im Oktober 2025 aufgestellt, was den Baubeginn markierte.

Das Zentrum ist darauf ausgelegt, Neuankömmlinge in ihrer ersten Orientierungsphase zu begleiten. Es bietet rund um die Uhr Unterstützung, darunter medizinische Versorgung, Sicherheit und Verpflegung. Eine eigene Kantine, eine Sanitätsstation und ein Gebäude für Sozialdienste sorgen für tägliche Aktivitäten und Betreuung.

Mit der Eröffnung verwaltet die Bezirksregierung Münster nun neun Aufnahmeeinrichtungen im Regierungsbezirk. Insgesamt bieten diese Plätze für 3.303 Schutzsuchende. Zudem wurde eine Ansprechpartnerin für die Öffentlichkeit ernannt, um Fragen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zu klären.

Bürger aus Dülmen und der Umgebung sind aufgerufen, sich ehrenamtlich im Zentrum zu engagieren. Der Vollbetrieb soll im Mai aufgenommen werden.

Das ZUE Dülmen wird zu einem zentralen Anlaufpunkt für Geflüchtete in der Region. Mit Angeboten von medizinischer Hilfe bis hin zur sozialen Integration soll der Übergang für Neuankömmlinge erleichtert werden. Die Eröffnung des Zentrums unterstreicht die fortlaufenden Bemühungen, die Unterstützung im Regierungsbezirk Münster auszubauen.

Quelle