Duisburgs Gasverbrauch bleibt 2025 stabil trotz 45 Frosttagen und gegensätzlicher Trends
Duisburgs Gasverbrauch bleibt 2025 stabil trotz 45 Frosttagen und gegensätzlicher Trends
Duisburg verzeichnete 2025 ein kälteres Jahr als üblich – mit 45 Frosttagen. Dennoch blieb der Gesamtgasverbrauch der Stadt nahezu unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Die Daten zeigen jedoch leichte Verschiebungen im Verbrauch zwischen Haushalten und Unternehmen.
Der Gasverbrauch in Duisburg lag 2025 bei 1,89 Terawattstunden (TWh) – nur 7,6 Millionen Kilowattstunden (kWh) weniger als 2024. Während der Bedarf privater Haushalte um 5,8 Millionen kWh stieg, vermutlich wegen der längeren Kälteperioden, sank der Verbrauch von Gewerbe und Industrie um 13,4 Millionen kWh im Vergleich zum Vorjahr.
In den vergangenen vier Jahren ist der Gasverbrauch der Haushalte in Duisburg um etwa 468 Millionen kWh zurückgegangen – ein Trend, der sich seit 2021 abzeichnet. Dies entspricht der bundesweiten Entwicklung, bei der die Nachfrage nach Gas aufgrund von Deindustrialisierung und dem Umstieg auf erneuerbare Energien sinkt. Direkte Vergleiche mit anderen deutschen Städten ähnlicher Infrastruktur oder Klimabedingungen gibt es jedoch nicht.
Das Gasnetz von Netze Duisburg erstreckt sich über rund 1.760 Kilometer und versorgt etwa 70.300 Zählpunkte in der Stadt – sowohl Privathaushalte als auch Industriebetriebe.
Der leichte Rückgang des Gesamtverbrauchs spiegelt gegensätzliche Trends wider: höhere Nachfrage in Haushalten, aber sinkender Verbrauch in der Industrie. Angesichts der Energiewende könnte sich der Gasbedarf Duisburgs künftig weiter verändern. Aktuell bleibt das Netz jedoch stabil und passt sich schrittweise den neuen Verbrauchsgewohnheiten an.
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