29 April 2026, 10:18

Drogenlabor in Bielefeld: Zwei Männer nach Razzia in Untersuchungshaft

Eine Sammlung verschiedener Medikamente, die auf einem Boden verstreut sind.

Drogenlabor in Bielefeld: Zwei Männer nach Razzia in Untersuchungshaft

Zwei Männer aus Bielefeld wurden am 27. Februar 2025 festgenommen, nachdem die Polizei in ihrer gemeinsamen Wohnung ein Drogenlabor entdeckt hatte. Die Ermittlungen begannen ursprünglich wegen des Verdachts auf illegale Hundezucht, eskalierten jedoch schnell, als Beamte in der Wohnung eine groß angelegte Produktion von Amphetamin vorfanden.

Ausgelöst wurde der Fall durch eine Razzia der örtlichen Ordnungsbehörde, unterstützt von der Polizei, in der Wohnung an der Feilenstraße. Zunächst stand der 40-jährige Hauptverdächtige im Fokus, da er einen nicht registrierten Kampfhund sowie unangemeldete Welpen hielt. Doch während der Durchsuchung stießen die Beamten auf etwas weit Schlimmeres: ein voll funktionsfähiges Drogenlabor, das sich über mehrere Bereiche der Wohnung erstreckte – darunter ein Schreibtisch und der Keller.

Beide Männer, 31 und 40 Jahre alt, wurden in Gewahrsam genommen. Der jüngere Verdächtige soll versucht haben, Beweismaterial zu vernichten, als die Polizei die Wohnung stürmte. Neben dem Labor beschlagnahmten die Behörden größere Mengen Cannabis, angemeldete Schusswaffen, einen Elektroschocker sowie mehrere Messer.

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Nach der Entdeckung des Labors übernahm die Drogenfahndung der Bielefelder Polizei die Ermittlungen. Ein Richter am Amtsgericht Bielefeld ordnete später Untersuchungshaft für beide Beschuldigte an. Ihnen werden nun gewerbsmäßiger Drogenhandel und illegaler Waffenbesitz vorgeworfen.

Untersuchungen bestätigten, dass in dem Labor große Mengen Amphetamin hergestellt wurden. Das Ausmaß der Produktion deutet darauf hin, dass die Drogen für den großflächigen Vertrieb und nicht für den Eigenbedarf bestimmt waren.

Die beiden Männer bleiben bis auf Weiteres in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern. Bei einer Verurteilung drohen ihnen nach deutschem Recht schwere Strafen wegen Drogenherstellung und Waffenvergehen. Der Fall zeigt zudem, wie Routinekontrollen auf schwerwiegendere Straftaten aufmerksam machen können.

Quelle