Dreister Sparkassen-Raub: Letzte Angeklagte stehen im Februar vor Gericht
Miriam KönigDreister Sparkassen-Raub: Letzte Angeklagte stehen im Februar vor Gericht
Ein spektakulärer bewaffneter Überfall aus dem Jahr 2019 kommt in diesem Monat erneut vor Gericht. Das Landgericht Wuppertal wird sich mit den noch ausstehenden Anklagepunkten im Zusammenhang mit einem 526.000-Euro-Raub in einer Filiale der Sparkasse in Solingen befassen. Mehrere Mittäter wurden bereits verurteilt, doch die letzten Angeklagten müssen sich ab dem 19. Februar vor Gericht verantworten.
Der Überfall ereignete sich im Januar 2019 in der Fronhofstraße. Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsunternehmens waren damit beschäftigt, Geldautomaten der Sparkasse nachzufüllen, als sie überfallen wurden. Mehrere Tatverdächtige – darunter auch Angestellte desselben Sicherheitsdienstes – sollen den Angriff geplant und durchgeführt haben.
Einer der Mitarbeiter wurde gefesselt, während die Täter Geldkassetten mit rund 526.000 Euro erbeuteten. Um ihre Spuren zu verwischen, wurde laut Berichten später ein Komplize selbst gefesselt, um den Raub wie einen externen Angriff wirken zu lassen. Die Ermittler konnten später 344.100 Euro des gestohlenen Geldes in einer Dortmunder Wohnung sichern.
Mehrere Angeklagte wurden in dem Fall bereits abgeurteilt und verurteilt. Nun muss das Gericht über die verbleibenden Beschuldigten entscheiden. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gelten alle Angeklagten als unschuldig.
Die Verhandlung wird wiederaufgenommen, während die Behörden den Fall eines der dreistesten Geldtransporter-Überfälle der Region abschließen wollen. Da ein Teil der Beute geborgen und bereits einige Verurteilungen erfolgt sind, wird das Urteil über das Schicksal der letzten Verdächtigen entscheiden. Der Prozess beginnt am 19. Februar vor dem Landgericht Wuppertal.






