Dreiste Schmuckbetrüger täuschen Senioren in NRW mit falscher Hilfsbereitschaft
Miriam KönigDreiste Schmuckbetrüger täuschen Senioren in NRW mit falscher Hilfsbereitschaft
Zwei Senioren in Nordrhein-Westfalen auf dreiste Schmuckbetrüger hereingefallen
In zwei getrennten Vorfällen haben Diebe in Nordrhein-Westfalen ältere Menschen um wertvolle Goldketten gebracht, indem sie sich als hilfsbedürftige Fremde ausgaben. Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.
In Heiligenhaus wurde eine 79-jährige Frau von einem Mann nach dem Weg gefragt. Während sie ihm half, legte er ihr heimlich eine wertlose Kette um den Hals und entfernte blitzschnell ihre eigene Goldkette. Erst als der Täter bereits verschwunden war, bemerkte die Geschädigte den Diebstahl.
Ein ähnlicher Fall ereignete sich in Ratingen, wo ein 73-jähriger Mann von einer Frau angesprochen wurde, die ebenfalls nach dem Weg fragte. Sie umarmte ihn, hing ihm eine billige Attrappe um und stahl dabei seine Goldkette. Beide Opfer bemerkten den Verlust erst, als die Betrüger bereits geflüchtet waren.
Laut Behörden gab es in der Region im vergangenen Jahr keine weiteren dokumentierten Fälle dieser Betrugsmasche, bei der gezielt ältere Menschen angesprochen werden. Dennoch gehen die Ermittler von einem Zusammenhang aus und suchen aktiv nach Zeugen.
Die beiden Diebstähle folgen einem identischen Muster: Die Täter nutzen die Hilfsbereitschaft ihrer Opfer aus, um sie um Wertgegenstände zu bringen. Die Polizei ruft alle Personen mit sachdienlichen Hinweisen auf, sich umgehend zu melden. Ältere Einwohner der Region werden aufgefordert, bei der Kontaktaufnahme durch Fremde besonders wachsam zu sein.






