Drei Streckenrekorde beim 52. Königsforst-Marathon geknackt
52. Königsforst-Marathon: Drei Streckenrekorde geknackt
Am vergangenen Wochenende sorgte der 52. Königsforst-Marathon für Furore – gleich drei Streckenrekorde fielen. Läufer aller Altersgruppen zeigten herausragende Leistungen, während die schnellsten Teilnehmer mit Preisen belohnt wurden. Hinter den Kulissen sorgten über 200 Ehrenamtliche und mehrere Organisationen dafür, dass der Event reibungslos über die Bühne ging.
Joanna Tallmann dominierte den Vollmarathon und beendete die Distanz in 2:51:12 Stunden, womit sie den langjährigen Frauenrekord brach. Für ihre Leistung erhielt sie ein Preisgeld von 250 Euro sowie eine automatische Startgarantie für das nächste Jahr.
Im Halbmarathon setzte Jonathan Dahlke mit einer Zeit von 64:52 Minuten neue Maßstäbe. Auch er sicherte sich damit die gleiche Prämie und einen festen Startplatz für 2025. Der erst 16-jährige Max Noddeland schrieb indes Geschichte: Als jüngster Sieger in der Veranstaltungshistorie überquerte er die Ziellinie des Halbmarathons noch vor älteren Konkurrenten.
Den Ultramarathon gewann Frank Merrbach, der die 63,3 Kilometer in 4:05:37 Stunden bewältigte und damit den Reigen der Rekordläufe komplettierte. Ebenfalls bemerkenswert: Die 79-jährige Brigitte Nittel sicherte sich in ihrer Altersklasse den Sieg im Halbmarathon – ein Beweis, dass Erfahrung mit Jugend mithalten kann.
Abseits der Podestplätze wurden zudem neun neue Masters-Altersgruppenrekorde über verschiedene Distanzen aufgestellt. Sponsoren und Verpflegungsstationen unterstützten die Veranstaltung, während Helfer für Logistik, Getränkeversorgung und Zuschauerlenkung sorgten.
Der Marathon zeigte einmal mehr, wie Spitzenleistungen und gemeinschaftliches Engagement Hand in Hand gehen. Dank ihrer garantierten Startplätze werden Rekordläufer wie Tallmann, Dahlke und Merrbach im nächsten Jahr wieder dabei sein. Die Organisatoren betonten, dass der reibungslose Ablauf vor allem dem Einsatz der Freiwilligen und der Unterstützung lokaler Sponsoren zu verdanken sei.






