Dortmunds Champions-League-Aus reißt Millionensumme in die Haushaltskasse
Lotta AlbrechtDortmunds Champions-League-Aus reißt Millionensumme in die Haushaltskasse
Borussia Dortmunds Ausscheiden in den Champions-League-Playoffs bringt erhebliche finanzielle Einbußen
Das vorzeitige Ende von Borussia Dortmund in den Playoffs der Champions League hat den Verein vor eine deutliche finanzielle Herausforderung gestellt. Die Niederlage gegen Atalanta Bergamo beendete nicht nur die europäische Saison des Clubs, sondern kostete ihn auch Millionen an erwarteten Einnahmen.
Nach einem 2:0-Sieg im Hinspiel brach die Mannschaft im Rückspiel mit einem 1:4 gegen die Italiener ein. Das Ausscheiden bedeutet einen Verlust von potenziellen Einnahmen in Höhe von 12 bis 22 Millionen Euro.
Vor den Playoffs hatte Dortmund bereits mit Einnahmen aus der Champions League kalkuliert und ein finanzielles Ergebnis zwischen einem Gewinn von 5 Millionen Euro und einem Verlust in gleicher Höhe prognostiziert. Der Einzug ins Achtelfinale hätte eine Prämie von 11 Millionen Euro eingebracht – zusätzlich zu weiteren garantierten Zahlungen.
Sportdirektor Sebastian Kehl räumte ein, dass der Verein in seiner Planung auf die Mittel aus der Champions League gesetzt habe. Er bezeichnete das Ausscheiden als "harten Schlag" und zeigte sich zutiefst enttäuscht vom Ergebnis.
Die finanziellen Folgen des frühen Scheiterns sind nun offenkundig: Ohne die Einnahmen aus der Champions League muss Dortmund den Haushalt für die kommende Saison anpassen. Die ursprünglichen Prognosen des Clubs sind damit hinfällig – es klafft eine Lücke, die geschlossen werden muss.






