Dortmunds Abwehrkrise: Schlotterbecks Rückkehr als Rettungsanker nach Juventus-Debakel
Jonas WagnerDortmunds Abwehrkrise: Schlotterbecks Rückkehr als Rettungsanker nach Juventus-Debakel
Borussia Dortmunds Abwehr kämpft mit frühen Saisonproblemen – Verletzungen häufen sich, und die schwere Niederlage im Champions-League-Auftakt gegen Juventus hat die Schwächen einer ohnehin dezimierten Defensive offenbart. Vier Gegentore gegen die Italiener zeigten die Lücken in der Abwehrkette, die bereits auf wichtige Spieler verzichten muss. Doch die rechtzeitige Rückkehr von Nico Schlotterbeck könnte dringend benötigte Entlastung bringen.
Die defensiven Sorgen begannen für Dortmund bereits vor dem Champions-League-Spiel. Niklas Süle und Emre Can fallen verletzungsbedingt aus, wodurch Julian Ryerson in eine ungewohnte Rolle in einer Dreierkette gedrängt wurde. Die Situation verschärfte sich, als Leihspieler Aarón Anselmino die letzten beiden Partien wegen muskulärer Probleme verpasste und die Mannschaft weiter ausdünnte.
Nico Schlotterbeck, Nationalspieler mit 20 Länderspielen, fehlt seit seinem Meniskusriss im Bundesliga-Spiel gegen Mainz im März. Vor seiner Verletzung hatte er in derselben Partie noch zwei Vorlagen als Standardspezialist beigesteuert. Seine Genesung verläuft jedoch schneller als erwartet.
Trainer Niko Kovač bestätigte am Freitag, dass Schlotterbeck bereits am kommenden Wochenende wieder im Spieltagskader stehen könnte. Die endgültige Entscheidung hänge davon ab, wie sich der Verteidiger fühle, doch seine mögliche Rückkehr wäre ein willkommener Schub. Falls er fit ist, könnte er in eine Abwehr zurückkehren, die nach dem Juventus-Debakel dringend Stabilität braucht.
Schlotterbecks Comeback würde die notdürftig geflickte Defensive entlasten. Seine Erfahrung und seine Stärke bei Standards könnten helfen, eine Abwehr zu festigen, die in den letzten Wochen anfällig wirkte. Nun wartet das Team auf die abschließende Fitnessbewertung vor dem Wochenendspiel.






