18 March 2026, 16:03

Dortmunder Azubis kämpfen mit Lebenshaltungskosten – BAB als Rettungsanker

Schwarze und weiße Zeitungsanzeige für die Pension Inn in Dresden, Deutschland, mit Text auf weißem Hintergrund.

Dortmunder Azubis kämpfen mit Lebenshaltungskosten – BAB als Rettungsanker

Auszubildende in Dortmund kämpfen oft mit den Lebenshaltungskosten – besonders dann, wenn sie nicht mehr bei ihren Eltern wohnen. Finanzielle Unterstützung bietet zwar das Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) der Bundesagentur für Arbeit, doch nicht alle Berechtigten erhalten sie. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) weist nun auf die Bedeutung dieser Förderung für ortsansässige Azubis hin, vor allem in Branchen wie dem Baugewerbe.

Aktuell absolvieren in Dortmund etwa 12.100 Menschen eine Berufsausbildung, darunter 208 angehende Fachkräfte im Bauhandwerk. Viele von ihnen haben finanzielle Schwierigkeiten, da ihre Ausbildungsvergütung oft kaum für Miete und alltägliche Ausgaben reicht.

Das BAB richtet sich an Auszubildende ab 18 Jahren sowie an Verheiratete, in eingetragener Lebenspartnerschaft Lebende oder Alleinerziehende. Voraussetzung ist, dass die Antragstellenden nicht mehr im Elternhaus wohnen. Die Förderung soll die Lücke zwischen niedrigem Ausbildungsgehalt und den Lebenshaltungskosten schließen.

Die Bundesagentur für Arbeit stellt Online-Tools zur Verfügung, um die Anspruchsberechtigung zu prüfen – darunter einen spezialisierten BAB-Rechner. Weitere Informationen gibt es auf der Website der Behörde. Wie viele Azubis in Deutschland derzeit tatsächlich BAB erhalten, bleibt jedoch unklar, da offizielle Statistiken die Gesamtzahl nicht erfassen.

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Trotzdem bleibt die Förderung eine wichtige Stütze für bedürftige Auszubildende. Die IG BAU setzt sich in Dortmund weiter für eine größere Bekanntheit des BAB ein, denn viele Azubis kämpfen nach wie vor mit finanziellen Engpässen. Wer Anspruch hat, kann mithilfe der Online-Tools der Agentur seine Möglichkeiten prüfen.

Quelle