Dormagens Zukunft: Wie Berlin die Stadtentwicklung und Chemieindustrie prägt
Lotta AlbrechtDormagens Zukunft: Wie Berlin die Stadtentwicklung und Chemieindustrie prägt
Dormagens Bürgermeister und ein Bundestagsabgeordneter berieten über die Auswirkungen nationaler Politik auf die Stadtentwicklung
Bürgermeister Erik Lierenfeld traf sich mit Carl-Philipp Sassenrath, dem Bundestagsabgeordneten für die Region, im Dormagener Rathaus, um über Fördermittel, Industriepolitik und die Zusammenarbeit zwischen Kommunal- und Bundesebene zu sprechen.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, wie Entscheidungen aus Berlin die Zukunft Dormagens prägen – insbesondere für den wichtigen Chemiesektor der Stadt. Beide Seiten betonten, wie entscheidend bundesweite Unterstützung ist, damit Städte wie Dormagen wirtschaftliche Umbrüche bewältigen können. Lierenfeld unterstrich, wie wichtig regelmäßige Abstimmungen sind, um die Politik an lokalen Bedürfnissen auszurichten.
Sassenrath, der seit 2025 die Städte Dormagen, Neuss, Grevenbroich und Rommerskirchen sowie den Rhein-Kreis Neuss im Bundestag vertritt, pflichtete dem bei: Die Entwicklungen vor Ort müssten die Bundesplanung leiten. Die Industriepolitik, so Sassenrath, dürfe die Herausforderungen von Regionen wie dem Rhein-Kreis Neuss nicht außer Acht lassen.
Konkrete Neuigkeiten zur chemischen Industrie in Dormagen gab es zwar nicht, doch beide Politiker sicherten zu, die Zusammenarbeit fortzusetzen. Sie vereinbarten, den Dialog zu vertiefen und sich weiterhin abzustimmen – sowohl zu städtebaulichen als auch zu regionalen Themen.
Das Treffen endete mit dem gemeinsamen Versprechen, die enge Kooperation beizubehalten. Künftige Gespräche sollen sich auf die Sicherung von Bundesfördergeldern und die wirtschaftlichen Prioritäten Dormagens konzentrieren. Ziel ist es, dass die Belange der Stadt auch auf nationaler Ebene Gehör finden.






