Dormagens Endres-Brunnen wird offiziell zum Heimatblickpunkt ernannt
Lotta AlbrechtDormagens Endres-Brunnen wird offiziell zum Heimatblickpunkt ernannt
Der Stadtrat von Dormagen hat den Endres-Brunnen offiziell als Heimatblickpunkt – eine Heimatlandmarke – anerkannt. Der Beschluss, der am 17. März gefasst wurde, ehrt den verstorbenen Werner Endres, der den Brunnen entwarf und sein Leben lang der Stadt verbunden blieb. Seine Witwe, Elisabeth Endres-Michel, äußerte kürzlich ihre Dankbarkeit für diese Würdigung.
Werner Endres trat 1965 bei der Bayer AG in Dormagen ein und war später über 40 Jahre lang Stadtrat. Im Jahr 2004 verlieh ihm die Stadt für sein langjähriges Engagement den Ehrenring. 2022 verstarb er und hinterließ mit dem Endres-Brunnen ein bleibendes Vermächtnis.
Der Brunnen wurde 2007 errichtet und ist seitdem – abgesehen von regelmäßiger Wartung – weitgehend unverändert geblieben. Sein Design steht für die Einheit Dormagens: Der Sockel spiegelt die Stadtgrenzen wider, während 16 Basaltsäulen die einzelnen Stadtteile symbolisieren. Eine eingemeißelte Linie durch die Konstruktion verfolgt den Verlauf des Rheins und veranschaulicht, wie der Fluss die Viertel verbindet.
Bei der feierlichen Anerkennung betonte Bürgermeister Erik Lierenfeld die enge Verbundenheit Endres' mit Dormagen. Er bezeichnete den Brunnen als ein dauerhaftes Zeugnis für dessen Vision und sein Engagement für die Gemeinschaft.
Die Auszeichnung als Heimatblickpunkt festigt den Endres-Brunnen als kulturelles Wahrzeichen. Sein symbolträchtiges Design verkörpert weiterhin die Stadtteile Dormagens und ihre Verbindung durch den Rhein. Die Ehre bewahrt zudem das Andenken an Werner Endres als prägende Persönlichkeit der Stadtgeschichte.






