Dormagen feiert Fairbruary mit Kaffee, Quiz und Engagement für fairen Handel
Anna FuchsDormagen feiert Fairbruary mit Kaffee, Quiz und Engagement für fairen Handel
Dormagen beteiligt sich an der bundesweiten Fairbruary-Kampagne, um auf die Vorteile von Fairtrade-Produkten aufmerksam zu machen. Die Initiative motiviert Verbraucher:innen, durch ihren Einkauf faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für Bäuer:innen und Arbeiter:innen weltweit zu unterstützen. Mit lokalen Veranstaltungen und langjährigem Engagement rückt die Stadt den fairen Handel nun besonders in den Fokus.
Seit 2017 setzt sich Dormagen aktiv für fairen Handel ein und wurde 2022 erneut als Fairtrade-Stadt zertifiziert. Mittlerweile beteiligen sich über 900 deutsche Kommunen – darunter auch Dormagen – an der Fairtrade-Towns-Kampagne, die die Handelsbeziehungen zum Globalen Süden stärkt. Stand Januar 2026 gibt es in Deutschland bereits 935 anerkannte Fairtrade-Städte, zuletzt kam Herzogenrath als Neuaufnahme hinzu.
Ein Höhepunkt in diesem Monat ist eine Kaffeeverkostung am 27. Februar 2023 von 9:30 bis 13:00 Uhr im Dormagener Agenda-21-Weltladen. Besucher:innen können dort Fairtrade-Kaffees probieren, ihr Wissen in einem Kaffee-Quiz testen und an einer Verlosung für einen 25-Euro-Gutschein teilnehmen. Der Laden ist seit über 20 Jahren eine lokale Anlaufstelle für fair gehandelte Waren und bietet ein breites Sortiment an ethisch produzierten Artikeln.
Auch Schulen engagieren sich: Schüler:innen des Norbert-Gymnasiums Knechtsteden informieren mit Ständen über Fairtrade und verkaufen während der Pausen entsprechende Produkte. Zudem steht auf dem Schulgelände ein Fair-o-mat-Automaten, der Snacks und Getränke nach Fairtrade-Standards anbietet.
Die Fairbruary-Kampagne in Dormagen knüpft an jahrelanges lokales Engagement für fairen Handel an. Mit öffentlichen Veranstaltungen, Schulaktionen und einem wachsenden Netzwerk an Fairtrade-Städten gewinnt die Bewegung für bessere Arbeitsbedingungen weiter an Fahrt. Verbraucher:innen sind eingeladen, Fairtrade-Alternativen zu entdecken und so einen Beitrag zu positiven Veränderungen für Produzent:innen weltweit zu leisten.






