27 April 2026, 08:04

Deutschlandticket wird teurer: Ab 2025 kostet es 58 Euro pro Monat

Schwarz-weiß-Postkarte einer belebten Berliner Straße mit Fußgängern, Pferdewagen, Gebäuden, Laternen, einer Brücke und bewölktem Himmel, mit Text oben.

Deutschlandticket wird teurer: Ab 2025 kostet es 58 Euro pro Monat

Preis für das Deutschlandticket steigt auf 58 Euro

Ab Anfang 2025 kostet das beliebte Deutschlandticket 58 Euro – eine Erhöhung um neun Euro gegenüber den bisherigen 49 Euro. Das Monatsabo ermöglicht weiterhin unbegrenzte Fahrten mit Bussen und Regionalzügen in ganz Deutschland. Trotz des Preisanstiegs bleibt die Nachfrage in Schlüsseregionen wie Nordrhein-Westfalen bisher stabil.

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Die Preisanpassung trat am 1. Januar 2025 in Kraft und markiert die erste größere Veränderung seit Einführung des Tickets. Zwar bleiben Fernverkehrsangebote weiterhin ausgeschlossen, doch der Pass deckt nach wie vor den gesamten Nah- und Regionalverkehr ab. Eine Umfrage vor der Erhöhung zeigte, dass viele Nutzer:innen besonders kostensensibel sind: Eine Studie warnte, dass ein Anstieg um zehn Euro die Abonnements um 10,3 bis 21,1 Prozent reduzieren könnte.

Auch andere Verkehrsverbünde in der Region zogen die Preise an. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) erhöhte die Tarife im Schnitt um 5,5 Prozent. In der Nachbarschaft folgten der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) mit plus 5,9 Prozent und der Aachener Verkehrsverbund (AVV) mit 5,75 Prozent. Dagegen beließ der Westfalentarif seine Preise im Januar unverändert – hatte jedoch bereits im August 2024 eine Erhöhung um 6,25 Prozent umgesetzt.

Der VRR führte zudem im März 2025 eine Tarifreform durch, strich fünf Ticketarten und vereinfachte die Tarifzonen. Trotz dieser Änderungen verzeichnete der Verbund im April Rekordzahlen bei den Deutschlandticket-Abos – ein Zeichen dafür, dass Fahrgäste den Pass weiterhin als attraktiv empfinden.

Der Preis des Deutschlandtickets liegt nun bei 58 Euro, doch in Nordrhein-Westfalen gab es bisher keinen spürbaren Anstieg der Kündigungen. Die Verkehrsbehörden werden die Entwicklung der Abonnements in den kommenden Monaten genau beobachten. Vorerst bleibt der Pass eine der meistgenutzten Optionen für unbegrenztes Reisen im deutschen Nah- und Regionalverkehr.

Quelle