Deutschlands Stromnetz der Zukunft stockt – warum die Digitalisierung jetzt Tempo braucht
Deutschlands Stromnetz der Zukunft stockt – warum die Digitalisierung jetzt Tempo braucht
Deutschlands Vorstoß für ein intelligenteres, flexibleres Stromnetz gewinnt an Fahrt – doch Hindernisse bleiben. Zwar ist die Technologie vorhanden, doch zögerliche Fortschritte bei Standardisierung und Umsetzung bremsen die Wirkung aus. Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) hat nun zentrale Schritte skizziert, um die Transformation zu beschleunigen.
Seit 2023 kommt der Ausbau von Steuerungssystemen in Mittelspannungsnetzen nur schleppend voran. Bis Ende 2025 werden laut Bundesnetzagentur erst 15–20 Prozent der geplanten Netze damit ausgestattet sein. Digitale Aufrüstungen wie Phasormessgeräte (PMU) und der IEC-61850-Standard haben zwar Fortschritte gemacht, doch die Hürden sind groß: Hohe Kosten von bis zu 500.000 Euro pro Umspannwerk, Fachkräftemangel und Verzögerungen bei Genehmigungen nach dem Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG) bremsen die Entwicklung aus.
Der ZVEI betont, dass ein schnellerer Rollout dieser Systeme entscheidend für ein effizienteres Netz ist. Der Verband fordert strengere technische Standards, eine bessere Vernetzung bestehender Projekte und den Übergang von Pilotvorhaben zu flächendeckender Umsetzung. Ab 2026 soll der Ausbau deutlich an Fahrt aufnehmen, mit 2027 als zentralem Zieljahr.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Digitalen Produktpass 4.0 (DPP4.0), der ein zuverlässiges Datenrahmenwerk für den gesamten Lebenszyklus eines Produkts schaffen soll. Das System zielt darauf ab, Transparenz und Qualität im Netzbetrieb zu steigern. Dafür müssen Hersteller und Nutzer seine Einführung konsequent vorantreiben. Zudem braucht es ein unabhängiges Datenökosystem, das den Pass als zentrale Datenquelle in einem sicheren, interoperablen Digitalraum funktionieren lässt.
Die Grundlagen für ein leistungsfähiges Netz sind gelegt – doch der Erfolg hängt von Tempo, Standardisierung und konsequenter Umsetzung ab. Gelingen diese Schritte, könnte Deutschlands Energiesystem in den kommenden Jahren widerstandsfähiger, flexibler und effizienter werden. Die nächsten beiden Jahre werden entscheidend sein, ob die Ziele für 2027 erreicht werden.
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