Deutsche Frauen-Nationalmannschaft kämpft mit neuem Kader gegen Frankreich um Nations-League-Finale
Anna FuchsBerger verpasst den Kader der deutschen Nationalmannschaft für die Spiele gegen Frankreich - Deutsche Frauen-Nationalmannschaft kämpft mit neuem Kader gegen Frankreich um Nations-League-Finale
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat ihren Kader für das bevorstehende Halbfinale der Nations League gegen Frankreich bekannt gegeben. Mehrere Leistungsträgerinnen kehren nach Verletzungen zurück, während andere aufgrund von Fitnessproblemen fehlen. Das Team wird Ende November und Anfang Dezember um den Einzug ins Finale oder das Spiel um Platz drei kämpfen.
Bundestrainer Christian Wück hat seine Auswahl für das Hin- und Rückspiel im Halbfinale gegen Frankreich nominiert. Das erste Spiel findet am 24. Oktober in Düsseldorf statt, das Rückspiel folgt am 28. Oktober in Caen. Bei einem Erfolg trifft Deutschland im Finale oder im Spiel um Platz drei am 28. November und 2. Dezember entweder auf Spanien oder Schweden.
Die Mittelfeldspielerinnen Lena Oberdorf und Giulia Gwinn sind nach langen Verletzungspausen zurück im Team. Ihnen schließen sich Bibiane Schulze Solano und Nicole Anyomi an, die ebenfalls nach längeren Ausfallzeiten wieder dabei sind. Allerdings muss die Mannschaft auf Torhüterin Ann-Katrin Berger verzichten, die zwar beim US-Klub Gotham FC unter Vertrag steht, aber weiterhin mit einer Knieverletzung ausfällt.
Auch Giovanna Hoffmann fehlt nach einem Kreuzbandriss. Die erfahrene Spielerin Linda Dallmann wurde ebenfalls nicht berücksichtigt. Neue Gesichter im Kader sind Laura Dick, Camilla Kuever und Shekiera Martinez, die erstmals für diese Saison nominiert wurden.
Die UEFA Women's Nations League, die in der Spielzeit 2023/24 erstmals ausgetragen wurde, konnte Deutschland bisher noch nicht gewinnen. Der größte Erfolg war bislang der Einzug ins Halbfinale in der Premierenausgabe des Wettbewerbs.
Nun bereitet sich die Mannschaft auf das entscheidende Doppelpack gegen Frankreich vor. Ein Sieg würde den Platz im Finale oder im Spiel um Platz drei sichern. Das Ergebnis wird die Position Deutschlands in der noch jungen Geschichte dieses Turniers prägen.






