Charlene White verteidigt Meghan Markle gegen öffentliche Hetze und Hasskampagnen
Lotta AlbrechtCharlene White verteidigt Meghan Markle gegen öffentliche Hetze und Hasskampagnen
ITV-Moderatorin und Loose Women-Panelistin Charlene White verteidigt Herzogin von Sussex angesichts anhaltender öffentlicher Kritik
Charlene White, die als Moderatorin bei ITV und Panelistin bei Loose Women bekannt ist, hat sich öffentlich für die Herzogin von Sussex ausgesprochen – mitten in der anhaltenden öffentlichen Debatte um Meghan Markle. White, die selbst mit harter Kritik von Zuschauern konfrontiert wurde, bezeichnete die unerbittliche Abwertung Markles als ein "Sport", bei dem es nur darum gehe, sie zu zerstören.
Erst kürzlich kehrte White nach einer Auszeit in den Beruf zurück, die sie nach dem Suizid ihres Vaters genommen hatte. Diese Erfahrung, so sagt sie, habe ihr Verhältnis zu ihrem öffentlichen und privaten Leben grundlegend verändert. White gab offen zu, dass sie es unverständlich findet, wie Menschen starke Meinungen über die Herzogin von Sussex bilden, ohne sie jemals kennengelernt zu haben. In Interviews hinterfragte sie, warum Diskussionen über Markle so oft in Angriffe umschlagen, statt in sachliche Gespräche. Die Moderatorin betonte zudem, wie wichtig es sei, über die Royal zu berichten, ohne dabei auf Klickzahlen zu schielen oder Hass zu verbreiten.
Die Herzogin von Sussex selbst hat wiederholt über die Belastung durch den öffentlichen Druck gesprochen. In einem Interview mit Tom Bradby im Jahr 2019 offenbarten sich ihre Schwierigkeiten mit dem Leben im Rampenlicht. Seit ihrem Rückzug von den königlichen Pflichten 2020 hat sich ihr Medienimage drastisch gewandelt: Anfangs noch Mitgefühl für ihre Kontroversen – etwa nach dem Oprah-Interview oder den Rassismusvorwürfen – wich zunehmend Kritik an ihren Netflix-Projekten, politischen Stellungnahmen und persönlichen Auseinandersetzungen. Bis 2025 hatten die Debatten um sie die öffentlichen Diskussionen über Rassismus, Feminismus und die Monarchie in den westlichen Medien tief gespalten.
White, die selbst Forderungen nach ihrer Entlassung aus ihren Rollen ausgesetzt war, sprach über die emotionale Belastung durch öffentliche Kritik. Sie erklärte, dass es sie Kraft koste, ständig so zu tun, als gehe es ihr gut – eine Energie, die sie nicht mehr jeden Tag aufbringen könne. Resilienz aufzubauen, sei für sie entscheidend geworden, um mit dem Gegenwind umzugehen.
Ihre Äußerungen fallen in eine Zeit, in der die Herzogin von Sussex weiterhin eine polarisierende Figur in der öffentlichen Debatte bleibt. Whites eigene Erfahrungen mit Trauer und Kritik haben ihre Sichtweise darauf geprägt, wie Medien und Publikum mit Frauen in der Öffentlichkeit umgehen. Ihre Worte unterstreichen die größeren Herausforderungen, die mit Ruhm unter ständiger Beobachtung einhergehen.






