Opernhäuser schlagen mit Humor zurück - Chalamets Opern-Aussage löst weltweiten Eklat mit Top-Bühnen aus
Timothée Chalamet hat heftige Kritik geerntet, nachdem er Opera und Ballett als überholt bezeichnet hatte. Seine Äußerungen lösten Reaktionen von vier der weltweit führenden Opernhäuser aus, darunter die Bayerische Staatsoper und die Wiener Staatsoper. Künstler wie Fans verteidigten die Kunstformen und verwiesen auf ausverkaufte Vorstellungen und ihren bleibenden kulturellen Wert.
Der Streit begann, als Chalamet andeutete, Opera und Ballett hätten kein echtes Publikum mehr. Die Bemerkung fiel im Rahmen einer Diskussion über die Zukunft des Kinos, wobei er diese Kunstformen mit sterbenden Traditionen verglich. Seine Worte zogen schnell scharfe Kritik von Künstlern und Institutionen nach sich.
Die Bayerische Staatsoper konterte mit einem Instagram-Video, das gefüllte Ballettaufführungen neben seinem Zitat zeigte – ein Beweis für die anhaltende Beliebtheit der Kunstform. Die Wiener Staatsoper wählte einen anderen Ansatz: Sie lud Chalamet ein, das Haus zu besuchen oder sogar auf ihrer Bühne aufzutreten. Zudem befragte sie junge Zuschauer, ob ihnen Oper wichtig sei, und unterstrich so deren Aktualität.
Auch die Metropolitan Opera und die LA Opera mischten sich in die Debatte ein. Die Met kritisierte seine Haltung, während die LA Opera betonte, dass ihre Produktion von Achnaton ausverkauft sei – und ihm dennoch Freikarten anbot. Die Grammy-prämierte Opernsängerin Isabel Leonard zeigte sich schockiert über seine Abwertung der Kunstformen.
Tänzer und Choreograf Amar Smalls argumentierte, Opera und Ballett blieben unverzichtbar. Im Gegensatz zum Filmschauspiel könnten Live-Auftritte auf der Bühne nicht durch KI ersetzt werden. Seit dem Shitstorm hat sich Chalamet nicht weiter zu der Kontroverse geäußert.
Führende Opernhäuser und Künstler haben ihre Kunst gegen Chalamets Vorwürfe verteidigt. Ausverkaufte Shows und öffentliche Einladungen belegen die ungebrochene Nachfrage nach Ballett und Oper. Die Debatte zeigt die Spannung zwischen traditionellen darstellenden Künsten und modernen Unterhaltungsperspektiven.






