Brutaler Fan-Angriff am Bahnhof Emsdetten: Zwei Männer bewusstlos geschlagen
Jonas WagnerBrutaler Fan-Angriff am Bahnhof Emsdetten: Zwei Männer bewusstlos geschlagen
Schwere Ausschreitungen am Bahnhof Emsdetten: Zwei Männer nach Fan-Gewalt bewusstlos geschlagen
Am Samstagabend, dem 4. Oktober, wurden zwei Männer bei einem brutalen Angriff am Bahnhof Emsdetten bewusstlos geschlagen. Der Vorfall begann in einem Westfalen-Zug von Münster aus, wo ein Streit zwischen rivalisierenden Dortmunder Fangruppen in handfeste Gewalt umschlug. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.
Die Auseinandersetzung eskalierte, als zwei Männer im Alter von 29 und 35 Jahren versuchten, in einen Disput zwischen den gegnerischen Fans im Zug 90296 einzugreifen. Die Fahrt fand zwischen 20:15 und 20:36 Uhr statt, wobei sich die Spannungen zusehends verschärften, als der Zug sich dem Bahnhof Emsdetten näherte.
Nach der Ankunft griff eine der Fangruppen die beiden Vermittler an. Vier unbekannte Täter schlugen und traten auf die Opfer ein, bis diese kurzzeitig das Bewusstsein verloren. Die Angreifer flüchteten anschließend, bevor sie von den Behörden identifiziert werden konnten.
Die beiden Verletzten wurden umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Unterdessen sicherten die Ermittler hochauflösendes Videomaterial des Übergriffs, das deutliche Aufnahmen der vier Tatverdächtigen liefert. Die Bundespolizei hat inzwischen offiziell Ermittlungen aufgenommen.
Der erste Verdächtige wird als 25- bis 30-jähriger Mann mit kurzen blonden Haaren beschrieben. Er trug ein pinkfarbenes Deutschland-Trikot mit dem Namen Kimmich, schwarze Hose und weiße Turnschuhe. Der zweite Tatverdächtige ist etwa 25 Jahre alt, hat dunkle Haare und war mit einer blauen Baseballkappe, einer schwarzen Jacke mit BVB-Emblem, einem weißen Kapuzenpulli, blauer Jeans und weißen Turnschuhen bekleidet. Zu den beiden weiteren Angreifern liegen bisher keine genauen Beschreibungen vor.
Die Ermittlungen dauern an, während die Polizei das Videomaterial auswertet, um die Täter zu fassen. Die Opfer befinden sich weiterhin in ärztlicher Behandlung. Die Behörden rufen Zeugen auf, sich mit Hinweisen zu melden. Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Gewaltbereitschaft unter Fans im öffentlichen Nahverkehr auf.






