07 April 2026, 04:03

Borussia Dortmund spricht über alte Missbrauchsvorwürfe gegen Ex-Mitarbeiter

Gemälde von Männern, die Fussball auf einem Feld mit einem Netz, Bäumen, einem Gebäude und einem klaren blauen Himmel spielen, mit Text unten, der "Fussball-Vorfälle durch Verband angeklagt" lautet.

Borussia Dortmund äussert sich zu Vorwürfen sexuellen Missbrauchs gegen ehemaligen Mitarbeiter - Borussia Dortmund spricht über alte Missbrauchsvorwürfe gegen Ex-Mitarbeiter

Borussia Dortmund hat sich zu Vorwürfen sexuellen Missbrauchs durch einen ehemaligen Mitarbeiter geäußert. Die Vorfälle sollen sich vor mehr als 20 Jahren ereignet haben und waren erstmals 2010 zur Sprache gekommen. Der Verein bestätigte, damals umgehend Ermittlungen eingeleitet zu haben.

2023 tauchte ein neuer Vorwurf gegen dieselbe Person auf, was zu einer erneuten Prüfung des Falls führte. Die Anschuldigungen betreffen einen ehemaligen Nachwuchsspieler und waren dem Verein bereits 2010 gemeldet worden. Borussia Dortmund versuchte damals, den Sachverhalt aufzuklären, erstattete jedoch keine Strafanzeige. Der Beschuldigte bestritt die Vorwürfe bereits damals und tut dies weiterhin.

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Der Verein kündigte dem Mitarbeiter damals fristlos und sorgte für seinen Austritt aus der Organisation. Rechtliche Schritte wurden nicht weiterverfolgt.

Ein aktueller Bericht der Bild am Sonntag rückte den Fall erneut in den Fokus, ohne den Beschuldigten namentlich zu nennen. Der BVB betonte seitdem erneut sein Engagement, solche Vorfälle aufzuarbeiten, und verwies auf sein 2019 eingeführtes Schutzkonzept. Dieses umfasst externe und anonyme Meldestellen für Opfer sexualisierter Gewalt.

Der Beschuldigte weist alle Vorwürfe weiterhin zurück; es wurden keine offiziellen Anklagen erhoben. Borussia Dortmund bleibt bei seiner Haltung, die Anschuldigungen mit der gebotenen Ernsthaftigkeit zu behandeln. Die präventiven Schutzmaßnahmen des Vereins gegen sexualisierte Gewalt bestehen fort. Der Name des Beschuldigten wurde nicht veröffentlicht, und es laufen keine strafrechtlichen Ermittlungen.

Quelle