17 March 2026, 12:04

Bochum zieht seit 30 Jahren Ostdeutsche an – und der Trend hält an

Alte Karte von Stuttgart, Deutschland, die Stadtgrenzen, Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt.

Bochum zieht seit 30 Jahren Ostdeutsche an – und der Trend hält an

Seit der Wiedervereinigung verzeichnet Bochum einen stetigen Zuzug von Bewohnern aus Ostdeutschland. In den vergangenen drei Jahrzehnten sind etwa 15.000 Menschen aus den neuen Bundesländern in die Stadt gezogen. Der Trend hält bis heute an: Jährlich kommen rund 500 Neu-Bochumer aus den ostdeutschen Flächenländern hinzu.

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Die Wanderungsbewegung von Ost nach Bochum begann 1991. Seither verzeichnet die Stadt im Durchschnitt jährlich 500 Zuzüge aus Ländern wie Sachsen, Thüringen und Brandenburg. Eine detaillierte Aufschlüsselung, wie sich Alter oder Berufsgruppen dieser Zugezogenen im Vergleich zur Gesamtbevölkerung Bochums verteilen, existiert nicht.

Deutlich weniger Menschen unternehmen den umgekehrten Weg: Die Zahl der Bochumer, die in den Osten ziehen, liegt etwa 35 Prozent unter der derer, die aus dieser Region nach Bochum kommen.

Das Migrationsmuster zeigt eine klare Westwanderung. Während Bochum jährlich rund 500 ostdeutsche Neubürger gewinnt, verlassen weniger Einheimische die Stadt in Richtung Osten. Seit den frühen 1990er-Jahren wächst die Einwohnerzahl Bochums durch diesen einseitigen Strom kontinuierlich.

Quelle