Billie Eilish über Musik, Aktivismus und die Zukunft mit Finneas
Billie Eilish sorgt seit Monaten sowohl mit ihrer Musik als auch mit ihrem Engagement für Schlagzeilen. Während ihrer "Hit Me Hard and Soft"-Tour bezog sie öffentlich Position zu politischen Themen und stellte sich gleichzeitig Gerüchten über ihr Verhältnis zu ihrem Bruder Finneas. Die Sängerin sprach zudem offen über ihre musikalische Zukunft und ihr anhaltendes soziales Engagement.
Eilish beendete kürzlich ihre "Hit Me Hard and Soft"-Tour – erstmals ohne ihren Bruder Finneas an ihrer Seite. Trotz Spekulationen über eine mögliche Entfremdung wies sie solche Vermutungen entschlossen zurück. Im Gegenteil: In einem Interview verriet sie, dass sie möglicherweise nie wieder Musik machen würde, wenn Finneas nicht Teil des kreativen Prozesses wäre.
Die Künstlerin äußert sich regelmäßig zu politischen und gesellschaftlichen Fragen. Bei den Grammy Awards trug sie eine Anstecknadel mit der Aufschrift "ICE Out" und nutzte ihre Dankesrede, um die Einwanderungs- und Zollbehörde ICE scharf zu kritisieren. In einem Gespräch mit dem Magazin Elle vertiefte sie ihre Haltung und prangerte Milliardäre sowie systemische Ungleichheit an. Später griff sie Mark Zuckerberg bei den Wall Street Journal Innovator Awards öffentlich an und kritisierte Elon Musk in einer Instagram-Story dafür, nicht mehr von seinem Vermögen zu spenden.
Neben ihrem Aktivismus setzt Eilish ihre philanthropischen Bemühungen fort: Sie spendete 11,5 Millionen Dollar aus ihren Tour-Einnahmen an verschiedene gemeinnützige Organisationen. Gleichzeitig arbeitet sie bereits an ihrem vierten Album, das nach eigenen Angaben bereits zur Hälfte fertiggestellt ist.
Eilish bleibt eine der prägendsten Stimmen in Musik und Aktivismus. Mit ihrer jüngsten Tour, ihren Spendenaktionen und politischen Stellungnahmen steht sie weiterhin im Rampenlicht. Angesichts des anstehenden Albums zeigt sie keine Anzeichen, in ihrer Karriere oder ihrem Einsatz für gesellschaftliche Themen langsamer zu werden.






