Bielefelds Polizei setzt auf Humor für mehr Fahrradhelme im Straßenverkehr
Anna FuchsBielefelds Polizei setzt auf Humor für mehr Fahrradhelme im Straßenverkehr
Bielefelder Polizei startet Kampagne für mehr Fahrradsicherheit – mit "Helmhaar"-Challenge
Die Bielefelder Polizei hat eine neue Aktion gestartet, um Radfahrer:innen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Mit einer verspielt-charmante Herangehensweise animiert sie Radler:innen dazu, Fotos und Videos von ihrer typischen "Helmfrisur" online zu teilen. Das Ziel ist klar: Die Kampagne soll daran erinnern, dass ein Helm im Ernstfall Leben retten kann.
Im Mittelpunkt steht ein prägnanter Slogan: "Haare kann man richten – den Kopf meistens nicht." Eingeladen sind alle Radfahrer:innen – egal, ob Rennrad, Citybike oder E-Bike. Teilnehmende sollen Bilder oder kurze Clips posten, die ihre zerzausten Haare nach dem Helmabnehmen zeigen.
Die Polizei hat auf ihrem offiziellen Kanal einen Reel eingerichtet, über den die Beiträge geteilt werden können. Zudem wird dazu aufgerufen, Freund:innen zu markieren, um die Botschaft weiterzuverbreiten. Durch den lockeren, alltagsnahen Ansatz soll das Thema Verkehrssicherheit in den gesellschaftlichen Dialog gebracht werden.
Das Tragen eines Helms wird dabei nicht nur als Selbstschutz, sondern auch als Verantwortung gegenüber Familie und Freund:innen dargestellt. Der humorvolle Ton soll eine ernsthafte Botschaft transportieren: Der Schutz des Kopfes ist weit wichtiger als eine perfekte Frisur.
Die Kampagne macht aus einem bekannten Ärgernis – der unordentlichen Helmfrisur – eine Erinnerung an eine lebenswichtige Gewohnheit. Je mehr Radfahrer:innen mitmachen und ihre Posts teilen, desto größer wird die Reichweite. Die Hoffnung ist, dass dadurch mehr Menschen freiwillig zum Helm greifen und so das Risiko schwerer Verletzungen im Straßenverkehr sinkt.






