Betrunkener ohne Führerschein löst Massenkarambolage in Hagen aus
Schwerer Unfall in Hagen-Wehringhausen: Betrunkener Fahrer ohne Führerschein verursacht Massenkarambolage
In den frühen Morgenstunden des Sonntag, 6. April 2025, ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in der Nähe der Eisenbahnunterführung an der Wehringhauser Straße in Hagen-Wehringhausen. Ein 28-jähriger Mann aus Olpe verlor die Kontrolle über seinen Renault, was zu mehreren Kollisionen und erheblichen Sachschäden führte. Die Polizei bestätigte, dass der Fahrer keinen Führerschein besaß und unter Alkoholeinfluss stand.
Der Vorfall ereignete sich gegen 1.00 Uhr, als es dem Fahrer nicht gelang, eine Kurve sicher zu durchfahren. Der Renault prallte zunächst gegen einen Bordstein, dann gegen eine Stützmauer und kollidierte schließlich mit der gegenüberliegenden Leitplanke. Durch die Wucht der Aufprälle wurde das Fahrzeug so stark beschädigt, dass es abgeschleppt werden musste.
Im Auto saß zum Zeitpunkt des Unfalls ein 16-jähriger Beifahrer, der jedoch mit leichten Verletzungen davonkam. Der Rettungsdienst untersuchte den Jugendlichen, hielt einen Krankentransport aber für nicht notwendig.
Im Rahmen der Ermittlungen unterzog sich der Fahrer freiwillig einem Atemalkoholtest. Das Ergebnis zeigte eine Blutalkoholkonzentration von 1,6 Promille – deutlich über dem gesetzlichen Grenzwert. Zudem stellte sich heraus, dass der Mann keinen gültigen Führerschein besaß. Nun muss er sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.
Aufgrund der schweren Beschädigungen wurde der Renault von der Unfallstelle entfernt. Der Fahrer wird sich wegen der Vorwürfe des Fahrens ohne Führerschein und der Verkehrsgefährdung vor Gericht verantworten müssen. Der Beifahrer erlitt nur leichte Verletzungen und musste nicht ins Krankenhaus.






