Betrüger vor Gericht: Ältere Hausbesitzer um Zehntausende Euro geprellt
Anna FuchsBetrüger vor Gericht: Ältere Hausbesitzer um Zehntausende Euro geprellt
Drei Männer vor Gericht
Die Angeklagten hatten sich an ältere Hausbesitzer in Köln, Bergisch Gladbach, Bergneustadt, Gummersbach, Kerpen und Remscheid gewandt. Sie boten dringende Reinigungs-, Abdichtungs- oder Sanierungsarbeiten an und bestanden auf sofortige Barzahlung in Euro. Nach Erhalt des Geldes führten sie die Arbeiten entweder mangelhaft aus, ließen die Aufträge unvollendet oder verschwanden einfach mit dem Geld.
In einigen Fällen stahlen sie zudem Bargeld und Wertgegenstände aus den Häusern ihrer Opfer. Die Staatsanwaltschaft bringt die Männer mit 17 einzelnen Vorfällen in Verbindung, wobei der Gesamtverlust sich auf zehntausende Euro beläuft. Das Gericht fordert nun eine Schadensersatzzahlung von 43.000 Euro von den Beschuldigten.
Der Prozess begann diese Woche und wird sich über sieben Verhandlungstage erstrecken. Zeugen, darunter mehrere ältere Opfer, sollen über die Täuschung und die finanziellen Schäden aussagen, die sie erlitten haben.
Bei einer Verurteilung drohen den Männern Haftstrafen wegen Betrugs und Diebstahls. Die Entscheidung des Gerichts wird auch darüber bestimmen, ob sie die geforderten 43.000 Euro zurückerstatten müssen. Ein Urteil wird vor Ende März erwartet.






