Bergisch Gladbachs Feuerwehr setzt auf drei neue Geländefahrzeuge für schwierige Einsätze
Jonas WagnerBergisch Gladbachs Feuerwehr setzt auf drei neue Geländefahrzeuge für schwierige Einsätze
Die Feuerwehr in Bergisch Gladbach hat drei neue Geländefahrzeuge in ihren Fuhrpark aufgenommen. Dazu gehören ein Einsatzleitwagen, ein multifunktionales Transportfahrzeug und ein Kommandowagen. Die Aufrüstung soll die Einsatzzeiten in schwierigem Gelände verkürzen.
Die neuen Fahrzeuge sind bereits seit mehreren Wochen im Einsatz. Vor der Indienststellung absolvierten die Feuerwehrleute eine Schulung, um die erweiterten Funktionen der Fahrzeuge zu beherrschen. Jedes der Fahrzeuge erfüllt im Ernstfall eine spezifische Aufgabe.
Der Einsatzleitwagen (ELW1) ist rund um die Uhr einsatzbereit und ersetzt ein älteres Modell aus dem Jahr 2015. Er unterstützt die Koordination bei Großschadenslagen. Das multifunktionale Fahrzeug (MZF) ist an der Wache 5 in Schildgen stationiert und übernimmt Aufgaben wie den Transport der Drohneneinheit oder die Patientenverlegung.
Ein auf einem Pkw basierender Kommandowagen (KdoW) bringt Führungskräfte schnell zu Einsatzorten. Alle drei Fahrzeuge werden mit Diesel betrieben, der aufgrund seiner größeren Reichweite und höheren Belastbarkeit bei intensivem Einsatz gewählt wurde. Feuerwehrchef Jörg Köhler betonte, wie wichtig es sei, auf alle denkbaren Szenarien vorbereitet zu sein.
Die Neuzugänge stärken die Fähigkeit der Feuerwehr, abgelegene Wald- und Berggebiete zu erreichen. Schnellere und effektivere Einsätze sind nun möglich, wo herkömmliche Fahrzeuge bisher an ihre Grenzen stießen.
Die drei neuen Fahrzeuge erweitern die Einsatzmöglichkeiten der Feuerwehr in schwierigem Gelände. Dank ihrer Dieselmotoren und robusten Bauweise garantieren sie Zuverlässigkeit auch bei langandauernden Einsätzen. Die Verantwortlichen bestätigen, dass die Aufrüstung Teil der langfristigen Strategie zur Verbesserung der Notfallvorsorge ist.






