17 March 2026, 12:04

Bergisch Gladbach kauft historisches Fabrikgelände für Neuentwicklung

Farbcodierte Karte eines geplanten Wohnbaugebiets mit beschrifteten Bereichen für Gebäude, Straßen und weitere Merkmale.

Bergisch Gladbach kauft historisches Fabrikgelände für Neuentwicklung

Die Stadt Bergisch Gladbach hat das historische Gelände an der Sander Straße 37–47 erworben. Das Areal, auf dem einst eine Papierfabrik aus dem 19. Jahrhundert stand, soll nun potenziell neu entwickelt werden. Die Abrissarbeiten haben bereits unter strenger Aufsicht begonnen, um Sicherheit und Stabilität zu gewährleisten.

Das Grundstück war ursprünglich ein industrielles Zentrum und beherbergte von den frühen 1800er-Jahren bis in die 1980er-Jahre die Papierfabrik Zanders. Nach der Schließung wurden Teile des Geländes in den 1990er-Jahren abgerissen, bevor es später zum modernen Zanders-Viertel umgestaltet wurde – eine Mischung aus Wohnungen, Büros und Geschäften, die zwischen 2005 und 2015 fertiggestellt wurde. Der Bereich ist derzeit als unbeplanter Innenbereich nach § 34 der deutschen Bauordnung ausgewiesen.

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Für das Gelände liegen nun ein geotechnischer Bericht und ein Abrissplan vor. Fachgutachter überwachen den Prozess, um benachbarte Properties zu schützen und die Hangstabilität zu sichern. Der Verkäufer bleibt für die Räumung des Geländes und die Gewährleistung der Kontaminationsfreiheit vor der Übergabe verantwortlich.

Das Eigentum und alle damit verbundenen Rechte gehen an die Stadt über, sobald der volle Kaufpreis gezahlt wurde. Die Stadtverwaltung hat angekündigt, die Anwohner in die Pläne für die zukünftige Nutzung des Geländes einzubinden – unter anderem ist der Bau einer Grundschule im Gespräch.

Der Kaufvertrag steht unter der Bedingung, dass der Verkäufer ein vollständig geräumtes und kontaminationsfreies Gelände übergibt. Nach Abschluss der Abrissarbeiten übernimmt die Stadt die volle Kontrolle über das Areal. In Kürze sollen öffentliche Konsultationen zur künftigen Nutzung folgen.

Quelle